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theater dortmund: "julius cäsar in ägypten"

25.01.2010
Kategorien: Deutschland, News

Premiere: 31. Januar um 18 Uhr im Opernhaus

Auf neutralem Boden, in einem fremden Kulturkreis soll es zum Friedensschluss zweier Bürgerkriegsparteien kommen. Doch ein Mord in den höchsten Regierungskreisen treibt die gespannte Lage weiter auf die Spitze. Es herrschen Rache, Verzweiflung, Intrige. Im Zentrum der Verwicklungen stehen zwei Frauen. Beide überschreiten Grenzen ihrer Frauenrolle: Eine schwört Rache für die Ermordung des Ehemannes und ist bereit, selbst die Waffe zu führen; die andere – Cleopatra – will selbst Herrscherin sein. Am Ende löst ein weiterer Mord alle Konflikte auf. Eine Zeit des Friedens, der Liebe und Versöhnung bricht an. Gibt es gute und schlechte Morde?

Die historische Auseinandersetzung Julius Cäsars mit seinem Widersacher Pompejus

bildet den Hintergrund von Georg Friedrich Händels Oper. Cäsar will sich auf ägyptischem Boden aussöhnen mit Pompejus, stattdessen wird ihm der abgeschlagene Kopf des Gegners dargebracht – ein Affront gegen die römische Kultur. Auf ägyptischer Seite streiten Ptolemäus und seine Schwester Cleopatra um die Macht im Land. Julius Cäsar ordnet schließlich die Verhältnisse neu und führt den Frieden herbei.

Georg Friedrich Händel schrieb seinen julius cäsar im Jahr 1723. Ein welthistorisches Ereignis wird seziert anhand höfischer Intrigen und verwickelter Liebeskonflikte. Aufgrund ihres musikalischen und szenischen Reichtums war die Oper schon zu Händels Lebzeiten eine seiner erfolgreichsten. Für Dortmund kann das Stück mit Fug und Recht als Ausgrabung bezeichnet werden: Erstmals wird Händels julius cäsar auf der Bühne des Dortmunder Opernhauses zu erleben sein!

dramma per musica in drei akten

Dichtung von Nicola Francesco Haym

Musik von Georg Friedrich Händel

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Motonori Kobayashi

Inszenierung: Lukas Hemleb

Bühne: Roland Aeschlimann

Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer

Choreinstudierung: Granville Walker

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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