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STAATSTHEATER KASSEL: "Parsifal" - Ein Bühnenweihfestspiel in drei Akten von Richard Wagner

Premiere: Freitag, 6. April 2012, 17 Uhr, Opernhaus. -----

Amfortas, König der Gralsburg, leidet: Der mächtige Zauberer Klingsor hat ihm eine Wunde geschlagen, die nicht verheilt. Rettung kann nur von jemandem kommen, den der Gral mit der geheimnisvollen Formel angekündigt hat, er sei »durch Mitleid wissend, der reine Tor«.

Als ein Jüngling auftaucht, der in offensichtlicher Unkenntnis des Grals, ritterlicher Tugenden und gesellschaftlicher Konventionen, einen Schwan erlegt hat, ahnen die Gralsritter: Er könnte der Erlöser sein, auf den sie warten. Doch bis aus dem »reinen Tor« der Wissende wird, muss er noch einen weiten Weg zurücklegen: In Klingsors Schloss widersteht er Kundrys Verführungskünsten und gewinnt den heiligen Speer der Gralsritter zurück, doch Jahre der Irre müssen noch vergehen, ehe er am Karfreitag zurück zur Gralsburg kommt, Amfortas’ Wunde heilt und er selbst König der Gralsburg wird.

In seinem letzten Musikdrama verschmilzt Wagner religiöse Legenden und mythologische Anspielungen mit dem mittelalterlichen „Parzival“-Stoff zum „Bühnenweihfestspiel“. Über allem steht der Gedanke der „Erlösung“ mittels einer von Schopenhauer inspirierten Ethik des Mitleids und der Askese. Musikalisch erschließt „Parsifal“ eine neue Klangwelt. Die Musik ist ebenso ergreifend wie raffiniert in ihrem Gefüge von Motiven, das die Konfrontation der gegensätzlichen Sphären des Werks widerspiegelt: die ritterliche Gralsburg und Klingsors Zaubergarten, Sehnsucht und Erlösung, Sinnlichkeit und Erhabenheit.

Christian Elsner (Parsifal) hat sich mit seiner gefeierten Interpretation der Titelpartie in einer konzertanten „Parsifal“-Aufführung in der Philharmonie Berlin im April 2011 endgültig auch als Wagnertenor etabliert. Der Tagesspiegel schrieb: „Parsifal hat in Christian Elsner seinen Trauminterpreten gefunden, glasklar in der Artikulation, mit dem überwältigenden Nuancenreichtum seines biegsamen lyrischen Tenors.“

Musikalische Leitung: Patrik Ringborg

Inszenierung: Helen Malkowsky

Bühne: Harald B. Thor

Kostüme: Tanja Hofmann

Licht: Albert Geisel

Dramaturgie: Dorothee Hannappel

Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti / Dr. Merle Clasen

Besetzung

Amfortas: Espen Fegran

Titurel: Krzysztof Borysiewicz

Gurnemanz: Mario Klein

Parsifal: Christian Elsner

Klingsor: Marc-Olivier Oetterli

Kundry | Stimme aus der Höhe: Ursula Füri-Bernhard

1. Gralsritter | 4. Knappe: Jürgen Appel

2. Gralsritter: Tomasz Wija

1. Knappe: Nina Bernsteiner

2. Knappe: Maren Engelhardt / Egle Sidlauskaite

3. Knappe: Gideon Poppe

1. Blumenmädchen | I. Gruppe: LinLin Fan

2. Blumenmädchen | I. Gruppe: Nina Bernsteiner

3. Blumenmädchen | I. Gruppe: Maren Engelhardt / Egle Sidlauskaite

1. Blumenmädchen | II. Gruppe: Ingrid Fröseth

2. Blumenmädchen | II. Gruppe: Runette Botha

3. Blumenmädchen | II. Gruppe: Ulrike Schneider

Kinderchor CANTAMUS

Orchester: Staatsorchester Kassel

Chor: Opernchor des Staatstheaters Kassel / Extrachor des Staatstheaters Kassel

Statisterie: Statisterie des Staatstheaters Kassel

09.04.12, 16.00

22.04.12, 16.00

29.04.12, 16.00

06.05.12, 16.00

12.05.12, 16.00

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