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Staatstheater Kassel: Choreografische Werkstatt 2019/20 – Der Film - Sechs Tanzkurzfilme der Tänzer*innen

Digitale Filmpremiere: Samstag, 4. Juli, 19.30 Uhr, YouTube-Kanal des Staatstheaters Kassel

29.06.2020
Kategorien: Ballett, Deutschland, News

Traditionell präsentieren sich die Tänzer*innen des Staatstheaters Kassel zum Ende der Spielzeit mit eigenen Choreografien in der „Choreografischen Werkstatt“ auf der Studiobühne im tif - Theater im Fridericianum. In diesem Jahr ist alles anders, Aufführungen im tif sind nicht möglich. Das experimentierfreudige Tanzensemble wird sich dennoch präsentieren und Premiere feiern – und zwar mit einem völlig neuen Format: „Choreografische Werkstatt 2019/20 – Der Film“.

© Christoph Neugebauer

Der rund 70-minütige Film besteht aus sechs Kurzfilmen der Tänzer*innen des Staatstheaters Kassel und kommt am 4. Juli 2020 um 19:30 Uhr auf dem Youtube-Kanal des Staatstheaters Kassel zur Premiere.

Anstatt Choreografien für das tif zu entwickeln und abzufilmen, haben die Tänzer*innen eigene Tanzfilme, also Kunstwerke explizit für das Medium Film, konzipiert, entwickelt, choreografiert und dabei auch Regie geführt. Sie waren mit von ihnen ausgewählten Filmer*innen in Kassel unterwegs, haben u.a. in Unterführungen, an der Hessenschanze, im eigenen Bett oder im tif gedreht. Entstanden sind Filme, die sich zwischen poetischem Wechsel von Innen- zur Außenwahrnehmung, visuellen Tagebüchern, rhythmisch bizarren Brüchen mit Routinen, Kletterspielen und Wettkämpfen, Hund, Katze und Karrierist oder auch purpurnen Welten und „Narnia meets the Matrix“ bewegen.

Unterstützt wurden die Tänzer*innen dabei von Dramaturg Thomaspeter Goergen und Dramaturgieassistentin Inga Scheuvens sowie dem Videoproduzenten David Worm sowie weiteren Filmer*innen, Musiker*innen und Kreativschaffenden.

Gezeigt werden „STANKONIA3000“ (Choreografie & Tanz: Morgan Bobrow-Williams; Film: Christoph Neugebauer), „Journal de L'Apokalypse“ (Choreografie, Tanz und Film: Jordan Gigout), „Lips Resting on Eyes“ (Choreografie und Tanz: Alison Monique Adnet, Dafni Krazoudi; Film: Christoph Neugebauer), „Errex“ (Choreografie: Niv Melamed; Tänzer: Chris-Pascal Englund Braun, Niv Melamed; Film: David Worm), „Ubuntu“ (Choreografie: Shafiki Sseggayi; Tänzer*innen: Alison Monique Adnet, Chihiro Araki, Morgan Bobrow-Williams, Olha Mykolayivna Stetsyuk; Film: Christoph Neugebauer, Mitarbeit: Till Krüger) und „N.N.“ (Choreografie: Victor Rottier; Tänzer*innen: Alison Monique Adnet, Chris-Pascal Englund Braun; Film: Victor Rottier).

 Sechs Tanzkurzfilme der Tänzer*innen des Staatstheaters Kassel
Choreografien: Alison Monique Adnet, Morgan Bobrow-Williams, Jordan Gigout, Dafni Krazoudi, Niv Melamed, Shafiki Sseggayi und Victor Rottier
Kamera und Postproduktion: David Worm (Supervisor), Christoph Neugebauer und Till Krüger
Bühne / Kostüme: Angela Roudaut
Dramaturgie: Thomaspeter Goergen
Supervisor Sounddesign / Composition: Donato Deliano

 Tanz: Morgan Bobrow-Williams, Jordan Gigout, Alison Monique Adnet, Dafni Krazoudi, Chris-Pascal Englund Braun, Niv Melamed, Chihiro Araki, Olha Mykolayivna Stetsyuk

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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