Olga, Mascha und Irina stecken fest. Anton Tschechow hat seine namensgebenden drei Schwestern in ein Provinzkaff eingesperrt. In der Vergessenheit, fernab vom glanzvollen früheren Wohnort Moskau, müssen sich diese drei Frauen nach dem Tod ihres Vaters einen neuen Reim auf das Leben machen. Und das an einem Ort, in dem das stationierte Militär noch das Kultivierteste ist.
Ihre Sehnsucht nach einem Aufbruch spiegelt die vorrevolutionären Verhältnisse des Dramas aus dem Jahre 1901. Tragisch wie komisch brechen diese haltsuchenden Figuren immer wieder fast auf und geben dabei Einblicke in den Kampf von Seelen, die gerne mutig wären.
MIT Karin Klein, Katharina Knap, Antonia Labs, Marielle Layher, Edda Wiersch; Hans-Christian Hegewald, Robert Lang-Vogel, Hubert Schlemmer, Daniel Scholz, Victor Tahal, Mathias Znidarec
REGIE Katrin Plötner BÜHNE Camilla Hägebarth KOSTÜM Johanna Hlawica MUSIK Markus Steinkellner DRAMATURGIE Maximilian Löwenstein
Weitere Vorstellungen am 30. August sowie am 10., 12. und 24. September