SCHWEIZER ERSTAUFFÜHRUNG: 'Orest' nach Sophokles, Aischylos, Euripides. In einer Bearbeitung von John von Düffel - Theater Bern
Premiere Mi, 18. Dezember 2019, 19:30, Vidmar 2
Wir leben in einer Welt, in der wir unendlich viele Entscheidungen treffen können, ein Leben der Selbstbestimmung führen. Aber wie frei ist der freie Wille wirklich und welche Rolle spielt dabei das Schicksal? Im Falle von Orest, seiner Schwester Elektra, seiner Mutter Klytämnestra und ihrem Geliebten Aegisth endet das wohl bekannteste antike Familiendrama in mörderischer Blutrache:
Orest bringt seine Mutter und ihren Geliebten für den Mord an Vater Agamemnon um. Die Göttin Athene eilt zu Hilfe und bringt den antiken Griechen so die Rechtsprechung bei. In Orest kommen Jahrtausende und zahlreiche Adaptionen später die Figuren erneut zu einem Tribunal zusammen. Doch diesmal wird nicht über sie gerichtet, sondern sie richten sich gegenseitig. Wessen Perspektive definiert nun die überlieferte Erzählung? Ist der Kreislauf der Rache tatsächlich unausweichlich?
Nach der Uraufführung von Jemandland in der Spielzeit 2018.2019 widmet sich die junge Regisseurin Sophia Aurich nun einem der ältesten Theaterwerke überhaupt.
Regie Sophia Aurich
Bühne Kim Zumstein
Kostüme Melanie Häusler
Dramaturgie Michael Gmaj
Mit Gabriel Schneider als Orest und Chantal Le Moign als Klytaimnestra (beide Der Diktator) und anderen
So, 22. Dezember 2019, 18:00
Vidmar 2
Sa, 28. Dezember 2019, 19:30
Vidmar 2
Mi, 08. Januar 2020, 19:30
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Mi, 22. Januar 2020, 19:30
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Di, 18. Februar 2020, 19:30
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Mi, 04. März 2020, 19:30
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Mi, 22. April 2020, 19:30
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