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Schlosstheater Moers: Was zusammen gehört … muss zusammen gespielt werden!

07.03.2008

Am 14. & 15. März sowie am 27. April 2008 spielt das Schlosstheater Moers die Produktionen „Guillermo Arriaga: 21 Gramm“ und „Alkestis“ nach Euripides in einer Doppelvorstellung, unterbrochen durch eine kurze Umbaupause, direkt nacheinander. Die Inszenierungen gehören konzeptionell

eng zusammen.

Im Rahmen der Proben zu „Guillermo Arriaga: 21 Gramm“ gab es bis kurz vor der Premiere eine rechtliche Unsicherheit, so dass als mögliche Alternative „Alkestis“ geprobt wurde. Am 1. November konnte „Guillermo Arriaga: 21 Gramm“ doch zur Uraufführung kommen.

Weil aber die Auseinandersetzung des Schloss­theater Ensembles mit Euripides Material sehr intensiv war, hatte am 9. Februar 2008 dann „Alkestis“ als

eigenständiger Theaterabend Premiere.

Beide Inszenierungen werden jetzt an drei Abenden direkt hintereinander zu

sehen sein. „Das ist für uns auch ein künstlerisches Experiment“, erklärt

Schlosstheater Intendant Ulrich Greb, der bei beiden Abenden die Regie

führte, „wir wissen nicht genau, was mit den Figuren und den Inszenierungen

passiert, wenn die beiden Stücke im direkten Dialog gespielt werden.“ Die

beiden Theaterabende werden an den drei Terminen wie ein Stück behandelt,

das heißt, dass beide Stücke zum Preis von einem zu sehen sind. „Damit

wollen wir unsere Zuschauer zur Teilnahme an unserem Experiment ermutigen“, erklärt Dramaturg Erpho Bell, „der Abend wird schließlich mit Pause dann 3½ Stunden dauern.“

Karten sind an der Theaterkasse (Kastell 6) von dienstags bis freitags von

11.00 bis 13.00 sowie 14.00 bis 18.00 Uhr und samstags von 11.00 bis 15.00

Uhr oder per telefonischer Bestellung, Tel. 02841 / 201-731, erhältlich.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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