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"Rusalka" von Antonín Dvořák im Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

Premiere am Freitag, den 17. Oktober 2014 um 18 Uhr im Großen Haus. -----

Allen Warnungen zum Trotz verliebt sich die schöne Nixe Rusalka in einen Menschen. Nichts kann sie davon abhalten, ihre Welt zu verlassen. Doch der Preis dafür ist hoch: Stumm und ihrem Element Wasser für immer entfremdet tritt sie in die Menschenwelt.

 

Dort muss sie erfahren, dass die Gefühle des Geliebten nicht nur ihr gehören und sie ihr Schicksal nicht mehr wenden kann. Nur durch Blutrache könnte sie in ihr vorheriges Dasein zurückkehren, schlägt dies aber aus.

 

Mit „Rusalka“ lieferte Antonín Dvořák 1901 die slawische Variante des Märchens über eine unglücklich verliebte Nixe, die auch als „Undine“ oder „Kleine Seejungfrau“ in die Weltliteratur einging.

 

Regisseur Hendrik Müller, dem Schweriner Publikum seit seiner „Csárdásfürstin“ (2013) bekannt, übernimmt dafür die Regie. Hendrik Müller, geboren 1977 in Berlin, machte mit verschiedenen Inszenierungen überregional auf sich aufmerksam, jüngst mit seiner szenischen Deutung von Leonard Bernsteins „MASS“, die als Koproduktion von Theater an der Wien und Neuer Oper Wien ebendort zur Aufführung gelangte. Seine Offenbach-Adaption „BERLINERLEBEN“ entstand in der Neuköllner Oper im Jahr 2012. 2013 debütierte er mit Cavalieris „Rappresentazione di Anima e di Corpo“ an der Oper Frankfurt. Er war Projektstipendiat der Akademie Schloss Solitude, Stipendiat der "Akademie Musiktheater heute" (Deutsche Bank Stiftung) und ist Preisträger in verschiedenen Regie Wettbewerben. Gemeinsam mit dem Bühnen- und Kostümbildner Alexandre Corazzola, der für die Ausstattung von „Rusalka“ verantwortlich zeichnet wird er im April den Schubert-Abend „Winter.Reise.“ im E-Werk inszenieren.

 

Libretto von Jaroslav Kvapil

Deutsche Übersetzung von Eberhard Schmidt, revidiert von Hendrik Müller

 

Musikalische Leitung: GMD Daniel Huppert

Choreinstudierung: Ulrich Barthel

Inszenierung: Hendrik Müller

Bühne und Kostüme: Alexandre Corazzola

Mit: Steffen Schantz, Katrin Adel, Márta Kosztolányi, Igor Storozhenko, Itziar Lesaka, Markus Vollberg, Stamatia Gerothanasi, Katrin Hübner, Sophia Maeno, Remo Tobiaz, Opernchor, Extrachor, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

 

Matinee vor der Premiere: 12. Oktober ∙ Konzertfoyer

Nächste Vorstellungen: am 12.10. um 11:00 Uhr im Konzertfoyer, und am 17.10 um 19.30 Uhr, am 19.10. um 18.00 Uhr, am 23.10. um 19.30, am 28.11. um19.30 sowie am 26.12. um 18.00 Uhr jeweils im Großen Haus.

Kartentelefon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de

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