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RESIDENZTHEATER MÜNCHEN LÄDT ZUM MARSTALLPLAN „FAUST II“: SIEBEN PREMIEREN IN ZWEI TAGEN: RESIDENZTHEATER MÜNCHEN LÄDT ZUM MARSTALLPLAN „FAUST II“: SIEBEN PREMIEREN... RESIDENZTHEATER MÜNCHEN...

RESIDENZTHEATER MÜNCHEN LÄDT ZUM MARSTALLPLAN „FAUST II“: SIEBEN PREMIEREN IN ZWEI TAGEN:

Sommerfestival zum Abschluss des „Faust“-Schwerpunktes im Marstall: Am 4. und 5. Juli 2014 feiern im Marstall sieben Inszenierungen rund um "Faust II" Premiere. Am 5. Juli 2014 findet auf dem Marstallplatz zum Ende des Premierenwochenendes eine große Party unter dem Motto "Walpurgisnacht II" statt, der Eintritt ist frei.

 

Das Festival im Marstall stellt jungen Regisseuren eine Plattform bereit, um sich auszuprobieren und ihre Arbeiten gemeinsam zu zeigen. Der Marstallplan 2014 widmet sich passend zur Spielzeit „Faust II“. Ganz unterschiedlich gehen sieben junge Regisseure mit dem Stoff von Goethes Werk um: Dabei ist mal ein Satz, mal die Atmosphäre eines Aktes oder ein einzelnes Thema des Stückes Ausgangspunkt für die Beschäftigung mit einem der herausforderndsten Texte der klassischen Dramatik, der heute immer noch den Themenhorizont aufspannt, in dem sich die Menschheit seit der Moderne bewegt – wenn auch oft in leicht abgewandelter Form: klassische Ideale als Projektionen alter Männer, künstliche Menschen, die unsere Welt bevölkern, Unternehmer, die in ökonomischen Krisen künstliche Werte schaffen.

 

Bis heute verhandelt das Theater diese Fragestellungen und sie sind beispielhaft in Goethes Alterswerk angelegt. Die vielstimmige Herangehensweise innerhalb des Festivals reagiert auf die Überkomplexität des Stoffes und erörtert, verknotet und verspinnt diese Dilemmata, Freuden und letzten Fragen weiter.

 

Für alle teilnehmenden Regisseure gelten folgende Bedingungen: zwei bis drei Wochen Probenzeit, geringe Auf- und Abbauzeiten, knappes Budget. So werden mit begrenzten Mitteln, aber hohen Ambitionen skizzenhafte, schnelle und sehr unterschiedliche Beiträge entwickelt.

 

Dieser Marstallplan ist das zweite Sommerfestival nach dem Auftakt im Sommer 2012 zum Thema „Hochstapelei“ und ein Ort, um junge Regisseure und neue Akteure des Residenztheaters kennenzulernen. In diesem Jahr inszenieren die vier Regieassistenten des Residenztheaters Jakub Gawlik, Christoph Hetzenecker, Christoph Todt und Gregor Turecek sowie die drei Jungregisseure Magali Tosato, Patrick Steinwidder und Sarantos Zervoulakos.

 

Es gibt in diesem Jahr noch eine Besonderheit: Zum Abschluss des Festivals verleiht der Verein

der Freunde des Residenztheaters den diesjährigen Förderpreis als Publikumspreis an eine Inszenierung des Marstallplans. Die Verleihung findet zusammen mit der Verleihung des Kurt- Meisel-Preises am 20. Juli 2014 um 11.00 Uhr im Residenztheater statt, der Eintritt ist frei.

 

MARSTALLPLAN 1: 4. (Premiere), 17. + 18. Juli 2014

GRIECHE SUCHT GRIECHENLAND

Regie + Konzept SARANTOS ZERVOULAKOS

„VORBEI! - VERWEILE!"“

Regie + Konzept JAKUB GAWLIK

TAKEN FROM REAL LIFE

Regie + Konzept GREGOR TURECEK

FAUST IST TOT von Mark Ravenhill

Regie CHRISTOPH TODT

MARSTALLPLAN 2: 5. (Premiere), 6. + 19. Juli 2014

FINAL FAUST II FANTASY

Regie + Konzept PATRICK STEINWIDDER

LUSTGARTEN MORGENSONNE AFTERPARTY

Regie + Konzept MAGALI TOSATO

MEFISTOCKS

Regie + Konzept CHRISTOPH HETZENECKER

 

Karten für alle Vorstellungen gibt es an den Kassen der Staatstheater, online unter

www.residenztheater.de sowie unter 089 2185 1940.

Der reguläre Preis beträgt 9 Euro je Einzelvorstellung. Beim Kauf von Karten für mindestens 3 Einzelvorstellungen von Marstallplan 1 und/oder Marstallplan 2 ist die Einzelkarte für je 6 Euro

erhältlich. Dieses Paket ist nur telefonisch unter 089 2185 1940 und an den Kassen der Staatstheater

erhältlich. Schüler und Studenten erhalten gegen Vorlage eines gültigen Ausweises

Karten für 6 Euro je Einzelvorstellung.

 

Weitere Informationen zu „Faust“ finden Sie unter www.residenztheater.de/faust. Allgemeine

Informationen finden Sie unter www.residenztheater.de sowie bei Facebook

www.facebook.com/residenztheater und Twitter www.twitter.com/residenztheater.

 

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