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Positive Bilanz des Dritten Regieschultreffens im Thalia Theater Hamburg

22.11.2005

Mit der Auszeichnung von Seraina Maria Sievi von der Theater Hochschule Zürich endete am Samstag Abend das „Körber Studio Junge Regie“ 2005 im Thalia in der Gaußstraße. Für ihre Inszenierung nach Stanislaw Lems „Sterntagebücher. Die siebente Reise“ entwickelte sie neben der Regie auch Buch, Bühne und Musik. Die Jury aus fünf Theaterfachleuten entschied sich einstimmig für Sievi, deren Inszenierung durch ein geglücktes Verhältnis von Stoffauswahl und Umsetzung überzeugte. Gewürdigt wird ihr persönlicher, nicht privater Zugriff sowie der phantasievolle und eigenständige Umgang mit dem Stoff.

Die Preisträgerin erhält die Möglichkeit an einem namhaften Stadt- oder Staatstheater ein Stück zu inszenieren. Zudem wird die prämierte Inszenierung zu einem Gastspiel ins Theater Haus im Park der Körber-Stiftung eingeladen.

Seraina Maria Sievi, 1981 in Bonaduz/Graubünden geboren, absolvierte vor Beginn ihres Regiestudiums an der Theater Hochschule Zürich 2002 zahlreiche Regieassistenzen an Theatern der freien Szene in der Schweiz, u.a. Freilichtspiele Chur, Theaterhaus Gessnerallee, Theater Kanton Zürich.

Für die dritte Auflage des Festivals von Studierenden der deutschsprachigen Regieinstitute ist eine positive Bilanz zu ziehen: Acht äußert verschiedene Inszenierungen und ein Schiller Symposium waren während dieser Woche im komplett ausverkauften Thalia in der Gaußstraße zu sehen. Im Vordergrund des Festivals stand die Auseinandersetzung mit Regieformen und –ansätzen. Gerhard Jörder leitete die kritischen Gesprächsrunden, bei denen die Diskussion und die Anregung der Kritikfähigkeit unter den Regiestudierenden gefördert wurde. Angehende Kulturjournalisten aus München begleiteten das Festival mit einer täglich aktuellen Zeitung.

Das „Körber Studio Junge Regie“ wurde 2003 von der Körber-Stiftung und der Universität Hamburg in Zusammenarbeit mit dem Thalia Theater und dem Deutschen Bühnenverein ins Leben gerufen und ist mittlerweile fester Bestandteil des Förderprogramms der Körber Stiftung.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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