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Philipp Löhles Stück GENANNT GOSPODIN im Theater Ulm

30.01.2009

Premiere: 06.02.2009, 20.15, Podium

Als Greenpeace Gospodins Lama konfisziert, als Anette auszieht und seine Matratze mitnimmt, als ihm Norbert für das bahnbrechende Projekt "tempus fuck it" den Fernseher abschwatzt, fasst Gospodin einen Entschluss: Kein Geld, kein Besitz, keine Verpflichtungen.

Da Verlust sein Leben ohnehin schon durchzieht, erhebt er ihn gleich zum neuen Lebensprinzip. Mit Milch schreibt er seine neuen Grundsätze auf die Wandkacheln in der Küche und macht es anders. Grundsätzlich anders. Bis plötzlich eine Tasche voller Geld Gospodins Pläne durchkreuzt und sich sogar die Polizei für ihn zu interessieren beginnt...

GENANNT GOSPODIN wurde beim Berliner Theatertreffen prämiert und erhielt den Dramatikerpreis der Deutschen Wirtschaft 2007. Philipp Löhle umkreist in seinem Stück die neuralgischen Punkte unserer globalisierten, kapitalistischen Gegenwart: Konsum, Arbeit, Beziehungen. Im Zentrum: Gospodin, der tragikomische Anti-Held, der all das verweigert. Ist damit das Glück vielleicht zum Greifen nah?

MIT Sibylle Schleicher; Gunther Nickles, Christian Taubenheim

INSZENIERUNG Daniel Heßler

RAUM Britta Lammers

KOSTÜME Angela C. Schuett

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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