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"Pension Schöller" im Staatstheater Cottbus

21.06.2007

Schwank in drei Akten von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby

Premiere am Samstag, 23. Juni 2007, 19.30 Uhr, Theater am Bonnaskenplatz.

Der Schwank „Pension Schöller“ der Mainzer Karnevalisten Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wurde 1890 in Berlin uraufgeführt und besticht durch ständige Missverständnisse und völlig auf die Spitze getriebene Figuren.

Klapproth, ein Gutsbesitzer aus Brandenburg, will in Berlin unbedingt die Insassen einer Nervenheilanstalt kennen lernen. Sein Neffe Alfred soll ihm dieses Erlebnis organisieren. Dieser jedoch schwindelt seinem Onkel vor, die „Pension Schöller“ sei eine Irrenanstalt und die Gäste, die sich zu einer Soirée treffen, seien allesamt geistig verwirrt. Begeistert lernt Klapproth seltsame Leute kennen: eine übereifrige Schriftstellerin, einen duellwütigen Major a.D., einen Großwildjäger und einen Möchtegern-Schauspieler mit Sprachfehler. Zurück in Kyritz bricht Verwirrung aus. Die vermeintlichen Patienten tauchen nacheinander auf dem Gutshof auf und treiben Klapproth beinahe in den Wahnsinn.

Regisseur Peter Schroth – in Cottbus u.a. durch seine erfolgreiche Inszenierung „Kunst“ bekannt – bringt ihn mit Thomas Harms in der Hauptrolle auf die Bühne. Gemeinsam mit Ausstatter Hans Ellerfeld, der zum ersten Mal am Staatstheater Cottbus arbeitet, lädt er das Publikum in das Berlin der 20er Jahre ein.

In den weiteren Rollen sind Gabriele Lohmar, Susann Thiede, Teresa Waas, Gunnar Golkowski, Hardy Halama, Hans-Peter Jantzen, Wolf-Dieter Lingk und Peter Princz zu erleben.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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