Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"Peer Gynt" von Henrik Ibsen am Theater Pforzheim"Peer Gynt" von Henrik Ibsen am Theater Pforzheim"Peer Gynt" von Henrik...

"Peer Gynt" von Henrik Ibsen am Theater Pforzheim

Premiere 13. September um 19 Uhr im Großen Haus. -----

Wilde Abenteuer, gefährliche Reise, wechselvolles Glück, Pläne und Träume, Liebe und Begehren, Reichtum und Armut, Triumph und Scheitern – alles erlebt Peer Gynt, der arme Bauernsohn, mit dem die Phantasie durchgeht.

Mit knäbischem Charme und alten Märchen wickelt er seine Mutter Aase um den Finger, verliebt sich in die scheue Solveig und raubt doch im nächsten Augenblick die reiche Ingrid von ihrem Hochzeitsfest und verlässt sie schon am nächsten Morgen.

 

Seine flüchtigen sinnlichen Vergnügungen mit den Sennerinnen wie sein Ausflug in die Welt der Trolle, in der er zum Schwiegersohn des Dovrealten wird, da er sich mit der Trollprinzessin, der Grünen, amüsiert hat, bleiben Jugendepisoden. Von Dämonen umlauert, baut Peer eine Hütte im Gebirge.

 

Solveig kommt zu ihm, bereit, seine Frau zu werden. Doch schon kreuzt die eifersüchtige Grüne, die ihren Sohn von Peer mitbringt, auf. Peer flieht, Solveig verspricht, auf ihn zu warten. Im Tal kommt Peer gerade zurecht, seiner völlig verarmten Mutter das Sterben durch Märchenerzählen zu erleichtern.

 

Peer bricht auf in die große, weite Welt. Hier macht er als Geschäftsmann ein Vermögen, wird von falschen Freunden darum betrogen. Als Prophet, Wissenschaftler, Weltreisender sucht er sein zweifelhaftes Glück. Kaiser der Welt hat er werden wollen, als Kaiser der Selbstsucht wird er in einem Irrenhaus diagnostiziert. Bei der Heimkehr als alter Mann erleidet er Schiffbruch und kann nur das Leben retten. Doch Solveig hat ihr ganzes Leben liebend auf Peer gewartet, in ihrem Herzen ist er immer der einzig wahre Peer gewesen.

 

Inszenierung: Peter Rein

Bühne und Kostüme: Pascale Arndtz

Video: Christian Paulo

Musik: Jan Paul Werge

Dramaturgie: Georgia Eilert/Miriam Norman

 

Besetzung:

 

Rashidah Aljunied: Ingrid / Saeterin / Troll / Anitra / Irre / Gedanke

Timo Beyerling: Peer 1 (1. Akt) / Troll / hässlicher Junge / Beduine / Gedanke

Jörg Bruckschen: Peer 3 (3. Akt) / Mads Moen / Beduine / Irrer / Kapitän / Gedanke

Joanne Gläsel: Aase / Saeterin / Troll / Irre / Gedanke / Knopfgießer

Dario Krosely: Schmied Aslak / Hoftroll / M. Ballon / Beduine / Fellah / Koch / Gedanke

Fredi Noël: Vater Moen / Dovre-Alter / von Eberkopf / Dr. Begriffenfeldt / Gedanke

Jens Peter: alter Peer / Peer 5 (5. Akt) / Haegstadtbauer / Troll / Trumpeterstraale / Irrer

Mathias Reiter: Peer 4 (4. Akt) / Vater Solveig / Troll / Fremder Passagier / Magerer

Christine Schaller: Solveig / Saeterin / Troll / Irre / Gedanke

Peter Christoph Scholz: Peer 2 (2. Akt) / Troll / Master Cotton / Beduine / Hussein Gedanke

Meike Anna Stock: Mutter Moen / Saeterin / Grüne / Kari / Irre / Gedanke

 

Sonntag, 15. September, 19:00 Uhr

Dienstag, 17. September, 20:00 Uhr

Mittwoch, 18. September, 20:00 Uhr

Freitag, 20. September, 19:30 Uhr

Sonntag, 22. September, 15:00 Uhr

Sonntag, 29. September, 15:00 Uhr

Dienstag, 01. Oktober, 20:00 Uhr

Freitag, 11. Oktober, 19:30 Uhr

Mittwoch, 16. Oktober, 20:00 Uhr

Dienstag, 22. Oktober, 20:00 Uhr

Freitag, 25. Oktober, 19:30 Uhr

Donnerstag, 07. November, 20:00 Uhr

Mittwoch, 13. November, 20:00 Uhr

Donnerstag, 21. November, 20:00 Uhr

Samstag, 23. November, 19:30 Uhr

Samstag, 28. Dezember, 19:30 Uhr

 

Karten für diese Veranstaltung können Sie über das Ticketsystem ReserviX erwerben. Die im Internet gekauften Karten können über das Print@home-Verfahren bequem zu Hause ausgedruckt werden.

 

 

 

 

Inszenierung: Peter Rein | Bühne und Kostüme: Pascale Arndtz | Video: Christian Paulo | Musik: Jan Paul Werge | Dramaturgie: Georgia Eilert/Miriam Normann

 

Mit: Rashidah Aljunied, Timo Beyerling, Jörg Bruckschen, Joanne Gläsel, Dario Krosely, Fredi Noël, Jens Peter, Mathias Reiter, Christine Schaller, Peter Christoph Scholz und Meike Anna Stock

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 16 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

Großstadtklänge --- „Surrogate Cities“ von Demis Volpi in der deutschen Oper am Rhein

Auf der leeren Bühne finden sich nach und nach das Orchester, die Tänzer und Tänzerinnen ein. Die Solo Posaune setzt ein und der Zuschauer wird in den Trubel der Straßen einer Großstadt versetzt. Zum…

Von: von Dagmar Kurtz

RÄTSEL UM ERLÖSUNG --- Wiederaufnahme von Richard Wagners "Götterdämmerung" in der Staatsoper STUTTGART

Die verdorrte Weltesche spielt bei Marco Stormans Inszenierung der "Götterdämmerung" von Richard Wagner eine große Rolle. Gleich zu Beginn zerfällt die Wahrheit in seltsame Visionen, der Blick der…

Von: ALEXANDER WALTHER

NICHT AUF DEN LITURGISCHEN BEREICH BESCHRÄNKT --- Bruckners e-Moll-Messe und Motetten bei BR Klassik

Anders als die frühe d-Moll-Messe blieb die 1866 in Linz komponierte e-Moll-Messe nicht auf den liturgischen Bereich beschränkt. Die alten Kirchentonarten stehen bei der Messe in e-Moll von Anton…

Von: ALEXANDER WALTHER

GLUT UND FEUER -- Jubiläumskonzert 40 Jahre Kammersinfonie im Kronenzentrum BIETIGHEIM-BISSINGEN

1984 wurde dieser für die Region so bedeutende Klangkörper von Peter Wallinger gegründet. Unter der inspirierenden Leitung von Peter Wallinger (der unter anderem bei Sergiu Celibidache studierte)…

Von: ALEXANDER WALTHER

EINE FAST HYPNOTISCHE STIMMUNG -- Gastspiel "Familie" von Milo Rau mit dem NT Gent im Schauspielhaus STUTTGART

Dieses Stück erzielte bei Kritikern zum einen große Zustimmung, zum anderen schroffe Ablehnung. Vor allem die nihilistischen Tendenzen wurden getadelt. Der Schweizer Milo Rau hat hier das beklemmende…

Von: ALEXANDER WALTHER

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑