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Österreichische Erstaufführung: "Goldene Zeiten" von Richard Dresser in Wien

08.02.2008

Premiere: Samstag, 16. Februar 2008, 20 Uhr, TAG, THEATER AN DER GUMPENDORFER STRASSE

Im Industriegebiet hat die Fabrik zugesperrt. Die goldenen Zeiten sind vorbei. Geld ist schon lange keins mehr da und die Möbel gehen als Brennholz drauf.

Was tun? Solange mit dem Fernseher sprechen, bis er antwortet? Eine Glaubensgemeinschaft gründen? Putzmittelvertreter werden? Drogen nehmen? Putzmittel als Drogen nehmen? Im Auto wohnen? Das Auto anzünden? Häuser anzünden? Aber natürlich!

Eine Endzeit-Komödie rund um die Jetztzeit-Themen Konsum, Kirche, Kriminalität und Klimawandel. Es leben all die vom Glück vergessenen Menschen und ihre unausrottbare Hoffnung auf bessere Tage.

Richard Dresser...

... wurde 1951 in Massachusetts geboren. Studierte erst Soziologie und Literatur, später Journalismus an der University of North Carolina. Hier begann er auch mit dem Schreiben von Theaterstücken. Gleich für sein erstes Stück “Novelties” erhielt er wichtige Preise, übersiedelte nach New York und arbeitete als Dramatiker, Drehbuchautor und Verleger. Heute lebt Dresser in New York und Los Angeles. Die deutschsprachige Erstaufführung von „Goldene Zeiten“ fand an der Schaubühne/ Berlin in der Regie von Thomas Ostermeier statt. Dressers Stück „Unter der Gürtellinie“ lief 2002 erfolgreich in einer Inszenierung von Gernot Plass im dietheater Wien.

Inszenierung Gernot Plass

Bühne Stefan Röhrle

Kostüme Corinne Rusch

Sounddesign Ingo Pusswald

Dramaturgie Isabelle Uhl

Mit Martin Bermoser, Jens Claßen, Rainer Doppler, Pippa Galli, Georg Schubert und Petra Strasser

Weitere Vorstellungen: 20., 21., 23. Februar 2008 und 1., 2., 12., 13., 18., 19., 20. und 22. März 2008, jeweils 20 Uhr

Publikumsgespräche an folgenden Donnerstagen im Anschluss an die Vorstellung:

21. Februar: special guest: Dipl.-Ing. Silva Herrmann, Klima-Expertin von Global 2000

13. März: special guest: Dr. Stephan Schulmeister, Ökonomie-Experte des WIFO

20. März: special guest zum Thema Religion

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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