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Ödön von Horváths Drama „Glaube Liebe Hoffnung“ im Theater Bremen

Premiere 5. Februar 2011, 20 Uhr, Neues Schauspielhaus

In seinem 1936 in Wien uraufgeführten Stück zeichnet Ödön von Horváth ein scharfes Bild einer Gesellschaft nach, der Pflicht und Recht über alles geht und die dadurch inhuman wird, obwohl sie vermeint, gerecht zu sein.

 

Die junge Elisabeth möchte gerne arbeiten, darf das aber nicht, da sie den hierzu benötigten Gewerbeschein nicht besitzt. Für diesen fehlt ihr wiederum das Geld, das sie ohne Arbeit aber nicht hat. Sie steckt also in einem Teufelskreis, der durch den Paragrafen-Irrwitz eines bürokratischen Systems – in dem sie erst das Gesetz brechen müsste, um nach dem Gesetz handeln zu können – bedingt ist. Der Kampf zwischen Individuum und Gesellschaft – welche den Einzelnen aus den Augen verliert, um eine Ordnung, in der angeblich alle Menschen dem Gesetz nach gleich sind, um jeden Preis aufrecht zu erhalten – beginnt.

 

Regisseur Hüseyin Michael Cirpici entwickelte 2005 das Theaterprojekt „Das Dorf“ an den Münchner Kammerspielen. Am Theater Bremen führte er 2009 bei der Schauspiel-Produktion „Das A.K.-System“ im Moks Regie.

 

Es spielen: Johanna Geißler, Irene Kleinschmidt, Anna-Maria Kuricová, Gabriele Möller-Lukasz; Philipp Michael Börner, Guido Gallmann, Thomas Hatzmann, Siegfried W. Maschek, Helge Tramsen.

 

Weitere Termine am 9., 17., 19. und 25. Februar

 

 

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