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Münchner Kammerspiele: Opening Ceremony von Toshiki Okada im Olympiastadion

am 11. Juli 2020 um 16 Uhr im Olympiastadion München / Nordeingang

03.07.2020

Schauplatz: das Münchner Olympiastadion, eine der spektakulärsten Bühnen der Stadt. Als architektonisches Meisterwerk zeugt das Stadion von der Vision einer demokratischen und offenen Gesellschaft Anfang der 1970er Jahre. Doch heute ist das Stadion nicht nur von den großen Fußballclubs verlassen, sondern im Zuge von Corona auch von Großveranstaltungen aller Art.

© Münchner Kammerspiele

Im für heutige Verhältnisse bescheidenen VIP-Bereich des Stadions hätte auch Toshiki Okadas Beitrag für die zum Abschluss der Intendanz von Matthias Lilienthal geplante 24-Stunden-Marathon-Veranstaltung „Olympia 2666“ stattfinden sollen. Er hatte ihn bereits fertig inszeniert, aber das Projekt mit Regisseur*innen aus Chile, Mexiko, den USA und vielen weiteren Ländern musste ersatzlos abgesagt werden.

Aber anstatt einem nicht stattgefunden Ende Tränen nachzuweinen oder sich der vergeblichen Hoffnung hinzugeben, eine vergangene Zeit wiederherstellen zu können, wie es sich das Organisationskomitee der um ein Jahr verschobenen Olympischen Spiele 2020 in Tokio erhofft, versuchen sich Toshiki Okada und das Ensemble an einem Neuanfang. Wenn es kein Ende geben kann, was wird hier eröffnet?

Opening Ceremony
von Toshiki Okada mit dem Ensemble der Münchner Kammerspiele

Der telefonische Kartenvorverkauf beginnt am 06. Juli.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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