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MARIA STUART - TRAUERSPIEL VON FRIEDRICH SCHILLER - Luzerner Theater

03.10.2012
Kategorien: Schauspiel, Schweiz, News

PREMIERE: MITTWOCH, 10. OKTOBER 2012, 19.30 UHR. -----

Das Urteil ist zu Beginn des Stücks längst gefällt. Für Gattenmord und Staatsverschwörung soll sie aufs

Schafott, und dabei suchte Maria Stuart, Katholikin und Königin von Schottland, eigentlich Schutz vor Verfolgung bei ihrer Verwandten, der Protestantin Elisabeth, Königin von England.

Doch diese sieht in ihr nur eine unheilvolle Gefahr für den eigenen Thron und die Freiheit ihres Landes. Zerrissen zwischen Staatsraison und persönlichen Skrupeln, zwischen religiösen Machtspielen und falschen Beratern unterzeichnet Elisabeth schliesslich den Blutbefehl und bleibt von allen verlassen zurück.

Macht macht einsam. Zwei Herrscherinnen im Kampf um Glauben, Macht und Liebe. Ein Trauerspiel, ein

Königinnendrama, in welchem auf Leben und Tod um religiöse und private Passionen gekämpft wird, um staatliche Verpflichtungen und ganz persönliche Gefühle und Sehnsüchte, in einer Umgebung von Missgunst und Hass, von Rivalitäten und Intrigen.

Schillers Historiendrama ist der deutschte Klassiker per excellence. Die Inszenierung der jungen Regisseurin Sabine Auf der Heyde, welche bisher am Deutschen Theater in Berlin, am Staatsschauspiel Dresden und am Nationaltheater Weimar arbeitete, konzentriert sich ganz auf die neun Schauspieler, darunter Juliane Lang, das jüngste Ensemblemitglied, in der Titelrolle, Wiebke Kayser, seit Jahren unverzichtbarer Bestandteil des Ensembles, in der Rolle ihrer Gegenspielerin Elisabeth sowie Horst Warning als Shrewsbury, der den Zuschauern durch seine vielen Jahre als steter Gast am Luzerner Theater bestens bekannt ist.

BESETZUNG

Christian Baus, Daniela Britt, Wiebke Kayser, Juliane Lang, Philipp Oehme, Hajo Tuschy,

Horst Warning, Jürg Wisbach, Samuel Zumbühl

PRODUKTIONSTEAM

Sabine Auf der Heyde (Inszenierung), Ann Heine (Bühne), Barbara Aigner (Kostüme), Jacob Suske

(Musik), Peter Weiss (Licht), Ulf Frötzschner (Dramaturgie)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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