Logo of theaterkompass.de
HomeBeiträge
"MACBETH" (REKONSTRUKTION) | CHOREOGRAFISCHES THEATER VON JOHANN KRESNIK UND GOTTFRIED HELNWEIN - Landestheater Linz"MACBETH" (REKONSTRUKTION) | CHOREOGRAFISCHES THEATER VON JOHANN KRESNIK UND..."MACBETH"...

"MACBETH" (REKONSTRUKTION) | CHOREOGRAFISCHES THEATER VON JOHANN KRESNIK UND GOTTFRIED HELNWEIN - Landestheater Linz

Premiere Samstag, 13. Oktober 2018, 19.30 Uhr, Großer Saal Musiktheater

Drei Hexen prophezeien dem Feldherrn Macbeth die schottische Königskrone. Seinem Freund Banquo weissagen sie, zum Stammvater eines neuen Königsgeschlechts zu werden. Angestachelt von dieser Prophe-zeiung und dem Ehrgeiz seiner Frau tötet der Feldherr Macbeth den schottischen König und besteigt dessen Thron. Als Herrscher setzt er das Morden fort. Der Blutrausch am schottischen Hof kostet die Lady Macbeth den Verstand. Sie begeht Selbstmord. Im Kampf mit den Eng¬ländern wird Macbeth von Macduff erschlagen und Malcom zum König von Schottland eingesetzt.

 

 

 

 

Ein Klassiker des Theaterberserkers Johann Kresnik aus dem Jahr 1988. Laut, plakativ, gewalttätig und gleichzeitig hoch ästhetisch beschreiben die Arbeiten des österreichischen „Enfant terrible“ der Tanzwelt dennoch äußerst sensibel und mit seismografischer Genauig¬keit gesellschaftliche und politische Fehlentwicklungen. Kresniks Deutung vom Aufstieg des Shakespeare’schen Helden, seinem Wandel zum Tyrannen und seinem Fall entstand auf dem Höhepunkt der deut¬schen Barschel-Pfeiffer-Affäre und zeigt an dessen Beispiel die Verstrickungen im ehrgeizigen Geschäft der Politik und den mörderischen Kampf um die Macht.

MUSIK VON KURT SCHWERTSIK

Choreografie und Inszenierung Johann Kresnik
Bühne und Kostüme Gottfried Helnwein
Choreografische Einstudierung Christina Comtesse
Dramaturgie Dietrich von Oertzen, Katharina John
Musikalische Betreuung Jinie Ka
Rekonstruktion der Bühne Sabine Hainberger
Rekonstruktion der Kostüme Richard Stockinger
Rekonstruktion des Lichtdesigns Ivo Iossifov

Macbeth Pavel Povrazník, Lady Macbeth Andressa Miyazato, Banquo Edward Nunes, Duncan Jonatan Salgado Romero, Drei Hexen Kayla May Corbin, Rutsuki Kanazawa, Tura Gómez Coll, Macduff Valerio Iurato, Lady Macduff Mireia González Fernández, In wechselnden Rollen Lara Bonnel Almonem, Urko Fernandez Marzana, Yu-Teng Huang, Hodei Iriarte Kaperotxipi, Filip Löbl, Alessia Rizzi, Lorenzo Ruta, Andrea Schuler, Nuria Gimenez Villarroya, Julie Endo, Kasija Vrbanac

Pianisten Bela Fischer jr., Stefanos Vasileiadis

 

 

 

Weitere Informationen zu diesem Beitrag

Lesezeit für diesen Artikel: 10 Minuten



Herausgeber des Beitrags:

Kritiken

EIN BEWEGENDER FEUERREITER -- Liedmatinee - Verleihung der Hugo-Wolf-Medaille in der Staatsoper Stuttgart

Die New York Times bezeichnete das Liedduo Christian Gerhaher (Bariton) und Gerold Huber (Klavier) als "größte Liedpartnerschaft der Welt". Dies betonte Kammersängerin Christiane Iven in ihrer…

Von: ALEXANDER WALTHER

NEUE SPHÄREN IM LICHTKEGEL -- Sao Paulo Companhina de Danca im Forum am Schlosspark Ludwigsburg

Mit der Deutschen Erstaufführung von "The Eight" gedenkt der Choreograph Stephen Shropshire des 200. Geburtstags von Anton Bruckner. In den Kostümen von Fabio Namatame erklingt das Finale von…

Von: ALEXANDER WALTHER

REIZVOLLES SPIEL MIT KLASSISCHEN FORMEN -- Konzertabend beim deutsch-türkischen Forum mit Gülsin Onay und Erkin Onay im Hospitalhof STUTTGART

Sie ist Staatskünstlerin der Türkei und eine renommierte Pianistin: Gülsin Onay. Sie trat auch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Zusammen mit ihrem Sohn Erkin Onay (Violine)…

Von: ALEXANDER WALTHER

EXPLOSIVE KLANGMISCHUNG -- "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky bei NAXOS (BR KLassik)

Nicht sonderlich erfolgreich geriet die Stuttgarter Uraufführung der einaktigen Oper "Eine florentinische Tragödie" von Alexander Zemlinsky im Jahre 1917 unter der Leitung von Max von Schillings. In…

Von: ALEXANDER WALTHER

Die ganze Wahrheit? -- „True Crime“ - Andrey Kaydanovskiy | Hege Haagenrud | Demis Volpi in der Deutschen Oper am Rhein

Drei tänzerische Perspektiven zu Wahrheit und Fiktion: Andrey Kaydanovskiy „Chalk“, Hege Haagenrud „The Bystanders“, Demis Volpi „Non-Fiction Études“  

Von: Dagmar Kurtz

Alle Kritiken anzeigen

folgen Sie uns auf

Theaterkompass

Der Theaterkompass ist eine Plattform für aktuelle Neuigkeiten aus den Schauspiel-, Opern- & Tanztheaterwelten in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Seit 2000 sorgen wir regelmäßig für News, Kritiken und theaterrelevante Beiträge.

Hintergrundbild der Seite
Top ↑