„ES IST DOCH EINE SCHÖNE SACHE, ÜBER KANZLERKANDIDATEN ZU REDEN UND DABEI BLUTWURST ZU ESSEN.“ geht diesen Fragen nach, indem ein unerschrockener Frauenchor den Körper tauscht – mit einer historischen Persönlichkeit, die passender nicht sein könnte, wenn es um Fragen des Verhältnisses von Macht und Körper geht: Helmut Kohl.
Eine Produktion der Zaungäste GbR in Koproduktion mit dem Hessischen Landestheater Marburg und dem Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt im Rahmen des Festivals „Frankfurter Positionen 2019“. Gefordert durch die Mehrjahresforderung der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und
Kunst.
Einmal pro Spielzeit lädt das HLTM eine Performance-Gruppe ein, die als ARTISTS IN RESIDENCE eine Inszenierung erarbeitet. Lernen Sie neue Arbeitsformen, Theaterästhetiken und unsere ersten ARTISTS IN RESIDENCE – das Performancekollektiv Zaungäste – kennen. Die Zaungäste, Marion Schneider und Susanne Zaun, legen in Ihrem Schaffen einen Schwerpunkt auf die Arbeit mit dem urtheatralen Element des Chorischen. Eine Körpertauschkomödie, die das Verhältnis von Macht und Körper untersucht.
Konzept & Regie: Susanne Zaun, Marion Schneider
Bühne: Friederike Schmidt-Colinet
Kostüm: Mari-Liis Tigasson
Dramaturgische Mitarbeit: Philipp Schulte
Choreographische Mitarbeit: Ekaterine Giorgadze
Video: Janna Pinsker
Mit: Judith Altmeyer, Asja Mahgoub, Katharina Runte, Katharina Speckmann, Isabelle Zinsmaier
Weitere Termine: 03.02.2019, 19.30 Uhr, Theater am Schwanhof, Großes Tasch
„ES IST DOCH EINE SCHÖNE SACHE, ÜBER KANZLERKANDIDATEN ZU REDEN UND DABEI BLUTWURST ZU ESSEN.“ - Hessisches Landestheater Marburg
Premiere Sa., 02.02.2019, 19.30 Uhr, Theater am Schwanhof, Großes Tasch, Einführung: 19.00 Uhr
Eine Körpertauschkomödie, die das Verhältnis von Macht und Körper untersucht: Ein Chor gerät in den Körper Helmut Kohls und verläuft sich. Ob bei Angela Merkel, Madonna oder der Queen – zweifellos sind Machtstrategien und die Repräsentation von Körpern eng miteinander verbunden. Und nicht nur, wie wir unsere Körper zeigen, sondern auch wie wir über sie sprechen, bestimmt die Sphäre der Macht. Wie setzen auch demokratisch legitimierte Herrscher also ihren Körper ein, um Macht auszuüben? Kommt es am Ende doch einfach auf die Größe an, wenn es darum geht, Glaubwürdigkeit zu performen und Stimme(n) zu gewinnen?

