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"Kasimir und Karoline" von Ödön von Horváth im Düsseldorfer Schauspielhaus

13.03.2009

Premiere am 21. März 2009, Großes Haus

Liebe in Zeiten der Verunsicherung: Das Münchner Oktoberfest, auf dem Ödön von Horváths Ballade spielt, ist eine gigantische Kirmes.

Aber die laute Volksfestwelt hat auch ihre stillen Seiten: Kasimir ist nicht nach feiern zumute. Er hat seine Arbeit verloren und kann nicht glauben, dass ihn seine Verlobte Karoline immer noch liebt. Es kommt zum Streit, erlebnishungrig stürzt sich Karoline in den Rummel. Sie lernt den Zuschneider Schürzinger kennen, und auch die Herren Rauch und Speer finden Gefallen an ihr. Karoline lässt sich ausführen, während sich Kasimir mit dem Kleinkriminellen Merkl Franz betrinkt und Trost bei dessen Freundin Erna sucht. Karolines Versöhnungsversuch kommt zu spät: „Man hat halt oft so eine Sehnsucht in sich – aber dann kehrt man zurück mit gebrochenen Flügeln und das Leben geht weiter, als wäre man nie dabei gewesen.“

INSZENIERUNG Karin Neuhäuser

BÜHNE UND KOSTÜME Franz Lehr, Konrad Matthias Knofe

MUSIKALISCHE LEITUNG Matthias Flake

DRAMATURGIE Joachim Klement

MIT Cathleen Baumann, Volker Deglmann, Nadine Geyersbach, Matthias Flake, Marianne Hoika, Winfried Küppers, Daniel Nerlich, Katrin Röver, Markus Scheumann, Michael Schütz, Thiemo Schwarz, Dirk Zalm, Christof Seeger-Zurmühlen

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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