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"Kabale und Liebe" von Friedrich Schiller - STAATSTHEATER KASSEL

Premiere: Samstag, 17. Oktober, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Ferdinand, Sohn des Präsidenten, und Luise; Tochter des Musikers Miller, lieben sich. Und zwar in einer Art und Weise, die man seitdem die »romantische« nennt. Diese Liebe wird von den Menschen um sie herum zerstört. Menschen, die nach gesellschaftlichem Ansehen streben, und die sich um jeden Preis in einer repräsentativen Öffentlichkeit positionieren wollen.

Der dramatische Entwurf des jungen Friedrich Schiller nahm die neue dramatische Form des »bürgerlichen Trauerspiels« zum Anlass, die eigenen Unterdrückungserfahrungen an der herzöglichen Militärakademie widerzuspiegeln und das Konzept der romantischen Liebe auf den Prüfstand zu stellen. Der Gegenspieler Ferdinands, Wurm, durchschaut die Alchemie der Liebe. Er weiß, dass Ferdinand und Luise nur auseinander zu bringen sind, indem man ihre Liebe von innen aushöhlt. Die Intrige im Interesse der politisch Mächtigen gelingt, doch die daraus folgende Kettenreaktion erweist sich als nicht beherrschbar.

In dieser Inszenierung von Oberspielleiter Markus Dietz stellen sich die vier Neuen im Schauspielensemble vor: Michaela Klamminger als Luise, Ingrid Noemi Stein als Lady Milford; Jonas Grundner-Culemann als Ferdinand und Philipp Reinhardt als Wurm.

Inszenierung Markus Dietz,

Bühne Ines Nadler,

Kostüme Henrike Bromber,

Musik Ole Schmidt,

Dramaturgie Michael Volk

MIT Eva-Maria Keller (Millerin), Michaela Klamminger (Luise), Ingrid Noemi Stein (Lady Milford); Matthias Fuchs (Miller), Jonas Grundner-Culemann (Ferdinand, Millers Sohn), Enrique Keil (Präsident von Walther), Philipp Reinhardt (Wurm, Haussekretär des Präsidenten), Franz Josef Strohmeier (Hofmarschall von Kalb)

Nächste Vorstellungen:25., 28., Oktober

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