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Jacques Offenbachs HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN im Theater Bonn

08.03.2015
Kategorien: Deutschland, News

Premiere am 15. März 2015 um 18 Uhr im Opernhaus. -----

Jacques Offenbach, von Rossini als der »Mozart der Champs-Elysees« bezeichnet, der Erfinder der satirisch sprühenden opéra bouffe, wendet sich am Ende seines Lebens der vertracktgespenstischen Welt E. T. A. Hoffmanns zu, um gemeinsam mit Jules Barbier aus dessen Schauspiel LES CONTES D’HOFFMANN eine Oper zu schaffen.

Offenbach plant zunächst eine Fassung mit Rezitativen, doch das Pariser Theâtre de la Gaité-Lyrique geht in den Konkurs. Nun soll das Werk an der Opéra-Comique herauskommen – wie an diesem Hause üblich mit Dialogen zwischen den Musikpassagen. Doch am 5. Oktober 1880 stirbt Offenbach während der Proben zu seiner opéra comique und hinterlässt nicht viel mehr als einen Torso, einen Scherbenhaufen unzähliger Fassungen und Varianten.

Eine erste Uraufführung des Werkes, allerdings in einer schwer verstümmelten Version, findet am 10. Februar 1881 statt. Ihr folgen in der über 125jährigen, überaus erfolgreichen Aufführungsgeschichte zahllose sogenannte »Uraufführungen«, nur zu oft mit Neukompositionen aus fremder Hand.

Der Scherbenhaufen besteht weiter, die verdienstvollen Bemühungen der Musikwissenschaftler Michael Kaye und Jean-Christophe Keck in den letzten Jahren konnten zunehmend Licht in das Dunkel bringen, es bleibt indessen weiterhin ein Labyrinth: verirren wir uns also dahinein, folgen wir Hoffmann in die Alpträume seiner Erzählungen.

Für das THEATER BONN haben es Renaud Doucet (Inszenierung) und André Barbe (Ausstattung) übernommen, die Alpträume von Hoffmann auf die Bühne zu bringen. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Hendrik Vestmann.

Drame lyrique in fünf Akten von Jules Barbier

In französischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann [P] / Johannes Pell

Inszenierung: Renaud Doucet

Bühnenbild und Kostüme: André Barbe

Licht: Guy Simard

Choreinstudierung: Volkmar Olbrich

Regieassistenz: Barbara Schröder

Musikalische Assistenz: Johannes Pell

Bühnenbildassistenz: Ansgar Baradoy

Kostümassistenz: Dieter Hauber

Musikalische Einstudierung: Christopher Arpin, Christopher Sprenger, Thomas Wise, Adam Szmidt

Sprachcoach: Stefanie Wüst

Inspizienz: Tilla Foljanty

Ali Magomedov - Hoffmann

Susanne Blattert [P] / Kathrin Leidig - La Muse, Nicklausse

Netta Or - Olympia, Antonia, Giulietta, Stella

Mark Morouse / Martin Tzonev [P] - Lindorf, Coppélius, Dapertutto, Dr. Miracle

Christian Georg - Cochenille, Pitichinaccio, Frantz

Rolf Broman [P] / Priit Volmer - Luther, Crespel

Johannes Mertes - Andrés, Spalanzani

Charlotte Quadt - Stimme der Mutter Antonias

Enrico Döring - Hermann

Jonghoon You - Nathanael

Sven Bakin - Wolfram, Schlémil

Boris Beletskiy - Wilhelm

Tänzerinnen: Nathalie Brandes, Melanie Garbrecht, Birgit Mühlram, Anna Pavlova, Miriam Röder, Leonie Thoms

Chor des Theater Bonn

Statisterie des Theater Bonn

Beethoven Orchester Bonn

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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