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IL TRITTICO - ZYKLUS AUS DREI OPERNEINAKTERN VON GIACOMO PUCCINI - Tiroler Landestheater Innsbruck

Premiere Samstag, 30. November um 19.00 Uhr im Großen Haus

27.11.2019
Kategorien: Österreich, News, Oper

Der Begriff Triptychon bezeichnet ein dreiteiliges Gemälde, das sich oft auf Altären findet. Der Komponist Giacomo Puccini wählte das italienische Wort Il trittico für seinen Opernzyklus, der sich aus drei Einaktern unterschiedlichen Charakters zusammensetzt.

© Rupert Larl

Der Mantel ist ein in düsteren musikalischen Stimmungsbildern gemaltes Eifersuchtsdrama, das mit einem Mord endet. Als lyrisches Intermezzo sieht Puccini die Geschichte von

Schwester Angelica. Sie wurde von ihrer Familie in ein Kloster verbannt, weil sie ein uneheliches Kind zur Welt brachte. Als sie erfährt, dass dieses verstorben ist, erlöst sie sich selbst von ihrem trostlosen irdischen Dasein.

Einen absoluten Kontrast zu den beiden ersten Einaktern bildet Gianni Schicchi. Der schlitzohrige Titelheld lässt unter der Maske des hilfsbereiten Freundes die habsüchtigen Verwandten des verstorbenen reichen Buoso Donati zu betrogenen Betrügern werden. Mit raffinierten Ensembles in temporeichem Parlandostil, Laurettas Arien-Highlight „O mio babbino caro“ und jeder Menge musikalischer Pointen beweist Puccini hier sein komisches Talent.

Il trittico wurde 1918 an der New Yorker Metropolitan Opera mit großem Erfolg bei Presse und Publikum uraufgeführt. Allerdings erfuhr zunächst nur Gianni Schicchi eine weitere Verbreitung, indem er in Kombination mit anderen Operneinaktern gespielt wurde. In Innsbruck wird der dreiteilige Zyklus, der sein Publikum fesselt, berührt und zum Lachen bringt, das erste Mal als Einheit gezeigt.

Das Triptychon
Zyklus aus drei Operneinaktern von Giacomo Puccini

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Aufführungsdauer ca. 3 Stunden 15 Minuten . Pause nach Suor Angelica

Il tabarro (Der Mantel)
Text von Giuseppe Adami nach dem Drama „La Houppelande“ von Didier Gold

Suor Angelica (Schwester Angelica)
Text von Giovacchino Forzano

Gianni Schicchi
Text von Giovacchino Forzano

    Musikalische Leitung
    Lukas Beikircher
    Regie
    Carlos Wagner
    Bühne
    Christophe Ouvrard
    Kostüme
    Carlos Wagner
    Dramaturgie
    Susanne Bieler

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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