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Friedrich Schiller: "Maria Stuart" im Mainfranken Theater Würzburg

02.02.2007

Premiere 10. Februar 2007 um 19.30 Uhr, Großes Haus.

Maria Stuart, die ehemalige Königin von Schottland, wird von ihrer Cousine Elisabeth, der Königin von England, in Gefangenschaft gehalten. Diese befürchtet, dass Maria ihr den Thron streitig machen könnte und würde sie am liebsten tot sehen.

Graf Leicester, der von Königin Elisabeth begünstigt wird, aber emotional zwischen den Rivalinnen steht, arrangiert ein Treffen der beiden Frauen. Dabei eskaliert die Situation. Elisabeth unterschreibt das Todesurteil von Maria...

 
Stephan Suschkes Inszenierung ist ein Lehrstück über Politik und was diese aus denen macht, die damit befasst sind. Der realen Gefangenschaft steht die durch das Amt gegenüber. Im Zentrum steht dabei das Inszenieren von Macht, das Spannungsfeld zwischen  Privatheit und Öffentlichkeit und die permanente Überwachung der Politiker durch die Medien.

Die Tragödie „Maria Stuart“, eines der gelungensten und im Aufbau überzeugendsten Bühnenwerke Schillers (Zitat: „Ich fange endlich an, mich des dramatischen Organs zu bemächtigen und mein Handwerk zu verstehen.“), verbreitet sich rasch über die europäischen Bühnen und zählt noch heute zu den meist gespielten Tragödien des Dichters.


Inszenierung:   Stephan Suschke                                                                          

Ausstattung:    Momme Röhrbein

Dramaturgie:   Petra Paschinger

Musik:              Kai Christian Moritz

 
Elisabeth:      Natalie Forester
Maria Stuart:    Anne Simmering
Graf Leicester:   Georg Zeies a. G.
Shrewsbury:   Max De Nil
Burleigh:  Klaus Müller-Beck
Wilhelm Davison.  Andreas Anke
Amias Paulet:  Christian Higer
Mortimer:  Kai Markus Brecklinghaus
Aubespine:  Kai Christian Moritz
Okelly.  Boris Wagner
Kent:  Marcus Rehberger

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