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Wuppertaler Bühnen: Mozarts ›Die Hochzeit des Figaro‹

Premiere: So. 14. April 2019, 18:00 Uhr, Opernhaus

Der Graf Almaviva hat es auf Susanna abgesehen, die Verlobte Figaros, seines Kammerdieners und Vertrauten. Auf Figaro wiederum hat es Marcellina abgesehen. Und der hormongesteuerte Teenager Cherubino hat es prinzipiell auf alle Frauen im Palast des Grafen abgesehen. Das turbulente Stück über Sexualtrieb, Herrschergesten und enttäuschte Gefühle ist das Resultat der wahrscheinlich kongenialsten Zusammenarbeit der Operngeschichte: Wolfgang Amadeus Mozart und der Librettist Lorenzo da Ponte schufen mit der komischen Oper ›Die Hochzeit des Figaro‹ ein Werk für die Musikbühne, das mit der feinziselierten Psychologie der Protagonisten und turbulent unterhaltenden Szenen nicht umsonst zu den beliebtesten Opern aller Zeiten gehört.

 

Copyright: Laurence Baradat

Nach der Produktion von Giuseppe Verdis ›Luisa Miller‹ kommt mit Mozarts ›Die Hochzeit des Figaro‹ die zweite Koproduktion mit der English National Opera auf die Bühne des Wuppertaler Opernhauses. So konnte der britische Regisseur Joe Hill-Gibbins gewonnen werden, der zuletzt u.a. beim Edinburgh International Festival für seine Inszenierung von Thomas Adens Oper ›Powder Her Face‹ gefeiert wurde.

Unterstützt durch das kammerhaft-reduzierte Bühnenbild von Johannes Schütz konzentriert sich Hill-Gibbins in seiner Inszenierung auf das Spiel der Charaktere und Situationen. „Das Stück bietet fast jede Facette einer Paarbeziehung, die man sich vorstellen kann: Ein verlobtes Paar, das sich gegenseitig misstraut, ein länger Verheiratetes, das nicht mehr die frühere Leidenschaft füreinander empfindet, diverse Charaktere, die auf der Suche nach einem Abenteuer sind,“ so Regisseur Hill-Gibbins.

Die Wuppertaler Generalmusikdirektorin Julia Jones steht ihm als ausgewiesene Mozart Expertin zur Seite. Die Oper Wuppertal begrüßt als Gastsänger erstmals u.a. die in Russland geborene und in Italien ausgebildete Sopranistin Anna Princeva (Gräfin), den bulgarischen Bass Nicolai Karnolsky (Bartolo), die niederländische Sopranistin Anne Martha Schuitemaker (Barbarina), sowie den ebenfalls niederländischen Bass Marcel van Dieren (Antonio). Mit der in Wuppertal wohlbekannten australischen Mezzosopranistin Joslyn Rechter (Marcellina) gibt es ein Wiedersehen. Die Titelpartie übernimmt Ensemblemitglied Sebastian Campione (Figaro), an der Seite von Ralitsa Ralinova (Susanna) und Simon Stricker (Graf). Iris Marie Sojer, die seit dieser Spielzeit das Wuppertaler Ensemble verstärkt, wird ihr Rollendebüt als Cherubino geben. Das Publikum kann sich zudem bei den Vorstellungen im Juni und Juli auf Catriona Morison in derselben Rolle freuen.

Komische Oper in vier Akten von Wolfgang Amadeus Mozart. Libretto von Lorenzo da Ponte nach ›Der tolle Tag‹ von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Eine Koproduktion der Oper Wuppertal mit der English National Opera

Musikalische Leitung: Julia Jones
Inszenierung: Joe Hill-Gibbins
Bühne: Johannes Schütz
Kostüme: Astrid Klein
Choreografie: Jenny Ogilvie
Chor: Markus Baisch
Dramaturgie: David Greiner

Figaro: Sebastian Campione
Susanna: Ralitsa Ralinova
Graf Almaviva: Simon Stricker
Gräfin Almaviva: Anna Princeva
Cherubino: Iris Marie Sojer*/ Catriona Morison
Marcellina: Joslyn Rechter
Bartolo: Nicolai Karnolsky
Basilio / Don Curzio: Mark Bowman-Hester*/ Ralf Rachbauer
Barbarina: Anne Martha Schuitemaker
Antonio: Marcel van Dieren
Zwei Mädchen: Tanja Ball*, Ute Temizel* / Hong-Ae Kim, Katharina Greiß

*Premierenbesetzung

Sinfonieorchester Wuppertal

Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn

Weitere Vorstellungen:
20., 30. April, 30. Mai, 20., 27. Juni, 3., 14. Juli 2019.
Weitere Informationen unter www.oper-wuppertal.de

Ticket- und Abo-Hotline: 0202 563 7666
KulturKarte, Kirchplatz 1, Wuppertal

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