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"Eines langen Tages Reise in die Nacht" von Eugene O’Neill im Düsseldorfer Schauspielhaus

Premiere 20. September 2008, Kleines Haus

Eine Welt bricht zusammen und keiner will es bemerken. Ein Tag im August: Die Söhne von Mary und James Tyrone, Jamie und Edmund, besuchen ihre Eltern in einem Sommerhaus nahe der Küste Neuenglands.

Anlass ist Marys zunehmend Besorgnis erregender Gesundheitszustand. Edmund, der jüngere Sohn, ist ebenfalls krank. Er leidet an Schwindsucht – was Vater und Bruder vor ihm und der Mutter zu verheimlichen suchen. Unter der scheinbar fröhlichen Oberfläche eines Familientreffens brechen alte Konflikte auf, lang zurückliegende Verletzungen werden wieder aufgerissen, Abhängigkeiten und enttäuschte Erwartungen verhandelt. Mit aggressiven Vorhaltungen, quälenden Selbstvorwürfen, aber auch mit immer wieder aufflackernder Anteilnahme und Zuneigung werden die Kränkungen der Vergangenheit noch einmal durchlitten.

„Eines langen Tages Reise in die Nacht“ ist die tragische Seelenanalyse einer Familie. Gefördert durch die Körber-Stiftung, Hamburg

Inszenierung Julia Hölscher

Bühne Anna Börnsen

Kostüme Veronika Bleffert

Musik Tobias Vethake

Dramaturgie Martin Hammer, Joachim Klement

Mit Michael Abendroth, Lisa Arnold, Daniel Nerlich, Thiemo Schwarz, Susanne Tremper

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