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"Einer flog über das Kuckucksnest" im Theater Oberhausen

15.02.2008

von Dale Wasserman nach dem Roman von Ken Kesey

Premiere am 22.02. 2008 um 19.30 Uhr im Großen Haus.

Der Kriegsveteran Randle P. McMurphy will seinem harten Gefängnisalltag entkommen und lässt sich in die Psychiatrie einweisen.

Auf der Station herrscht Oberschwester Ratched unangefochten zum Wohle der Patienten. Mittels Gruppentherapie, Medikamenten und Elektroschocks hat sie die Insassen fest im Griff. Sie terrorisiert und demütigt die Patienten in ihrem subtilen System von Überwachung und Strafe. Nur Häuptling Bromden steht anscheinend stumm und unerreichbar am Rand, von wo aus er das Geschehen verfolgt. McMurphy wird schnell klar, dass in der Abteilung etwas nicht stimmt. Die Krankenhausroutine geht ihm gegen den Strich: Statt sich anzupassen stachelt er seine Mitpatienten mit Witz und Vehemenz zum Widerstand gegen die fragwürdigen Therapiemaßnahmen auf. Die anfänglichen Machtproben zwischen McMurphy und Ratched eskalieren zu einem Aufstand, in dem auch Bromden sich entscheiden muss.

„Einer flog über das Kuckucksnest“ ist eine Anklage gegen die Bevormundung von vermeintlich Benachteiligten, erzählt aus der Sicht von Insassen einer psychiatrischen Klinik. Die erfolgreiche Broadway-Dramatisierung von Dale Wasserman basiert auf dem 1962 erschienenen Bestseller von Ken Kesey. Ebenso berühmt wurde Milos Formans gleichnamige Verfilmung, die mit fünf Oscars ausgezeichnet worden ist.

Inszenierung Stefan Maurer

Bühne und Kostüme Stephanie Geiger

Musik FM Einheit

Mit Susanne Burkhard, Karin Kettling, Anna Polke; Mohammad-Ali Behboudi, Konstantin Bühler, Martin Müller, Josef Simon, Christian Wirmer

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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