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"Don Quijote" im schauspielfrankfurt

13.12.2007

nach Motiven des Romans von Miguel de Cervantes

Premiere: 20. Dezember, 20.15 Uhr, schmidtstrasse12

Kapitalismus. Rationalisierung. Stellenabbau. Angst vor dem sozialen Abstieg – normal, nur weil sie alle haben?

Was oder wer ist faul im Staate Welt? Ein Mann sieht rot – oder blau, oder gar nichts mehr. Inspiriert durch Poesie von Hagakure über Richard Löwenherz bis Karl May stellt sich Herr Q. als Don Quijote den sozial-moralischen Problemen unserer Zeit. Ritterlich kämpft der letzte Mohikaner für die Armen und Schwachen, bis die Windmühlen der G8 mucksmäuschenstill stehen, Prostituierte zu First Ladies gemacht und Wirtschaftsriesen von Anti-Globalisierungs-Davids zu Fall gebracht werden. Wird der Hobby-Robin Hood es schaffen? Und wenn ja – oder auch wenn nicht – ist Herr Q. wirklich Don Quijote oder einfach nur verrückt? Wahres, Mögliches und schlichtweg Erlogenes über Cervantes’ Ritter von der traurigen Gestalt – so lange bis der »Einfluss der Gestirne wechselt«. Wer möchte schon zu denen gehören, die keine Kraft zum Träumen mehr haben?

Regie: Simon Solberg; Ausstattung: Sebastian Hannak; Video: Philipp Batereau; Dramaturgie: Raphael Kassner; Darsteller: Michael Lucke, Moritz Peters, Sebastian Schindegger, Bert Tischendorf

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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