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"Die Flieger" im Berliner theater zum westlichen stadthirschen

28.07.2007

eine Zuneigung mit Textkörper

27.-29. Juli und 2.-4. August 2007, 20 Uhr

F40 - Fidicinstraße 40 - 10965 Berlin-Kreuzberg

"Eine Frau kriegt ein Mädchen. Dauert lange. Da ist ein Ei. Wenn du's rausnimmst, also dann siehst du die ganzen Fäden, also sagen wir mal so 'ne Art Zwirn.

Hier aus dem Bauch kommt das Kind raus. Und dann wird operiert, und dann so duff duff duff, mit Watte, mit Watte. Und drei Stunden darf die Frau nicht essen. Und zwei Stunden wird das Kind ihr weggenommen. Hier aus'm Bauch. Das wird aufgemacht und wird verdreht, wird operiert, das macht der Oberarzt mit Gummihandschuhen. Also der macht, also hier ist der Kopf ja, nimm mal an, der Kopf von mir. Dann kommen die Füße raus und dann wird gewaschen. Beim Jungen ist es verschieden. Und nun muss die Milch raus. Dreimal lutschen, dann hat's durch und dann musst du die Brust verdecken. Der Vater, der geht raus. Wo ist denn der Opa von dem Mädchen, der Opa? Und die Mutter ist die Mutter von dem Kind. Und der Vater auch. Der arbeitet, aber hart! Und das schreit. Das schreit und schreit immer mehr und mehr und mehr. Dann wird’s gewaschen."

mit: Wolfgang Fliege und Dominik Bender

Regie: Anke Mo Schäfer und Dominik Bender

Raum: Isolde Wittke

Licht: Urs Hildbrand

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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