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Deutsche Erstaufführung: »jedermann (stirbt)« von Ferdinand Schmalz - Schauspiel Frankfurt

Premiere am 31. Januar 2020, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Wenn es ein zur Institution gewordenes Theaterstück gibt, dann ist es »Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes« von Hugo von Hofmannsthal, das seit 1920 alljährlich bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wird. Eine Überschreibung des Originals durch den jungen österreichischen Dramatiker Ferdinand Schmalz wurde 2018 am Burgtheater uraufgeführt.

Seine Neufassung befreit es aus dem Moralkorsett des mittelalterlichen Mysterienspiels. Spielerischer Umgang mit Sprache und Versmaß, Schärfung und Ausweitung der Konflikte durch Einbeziehung heutiger gesellschaftlicher Zustände transportieren die Dichtung in unsere Gegenwart. Sein Jedermann ist ein selbstherrlicher Banker, die Zeiten sind hart, nüchtern und gottlos. Geld regiert die Welt und ersetzt die Religion.

Während sich draußen auf den Straßen Unruhen ankündigen, will Jedermann hinter Zäunen in seinem Garten ein Fest feiern. Einer der Gäste ist der Tod. Als dem Manager schwant, dass sein letztes Stündlein geschlagen hat, bittet er um Aufschub. Doch wie jeder Mann ist auch er sterblich, sein Geld wird ihm nichts nützen.

Regie Jan Bosse
Bühne Stéphane Laimé
Kostüme Kathrin Plath
Musik Arno Kraehahn
Dramaturgie Gabriella Bußacker

mit Katharina Bach, Isaak Dentler, Mechthild Großmann, Wolfram Koch, Manja Kuhl, André Meyer, Heiko Raulin, Peter Schröder, Simon Schwan*
*Mitglied des Studiojahr Schauspiel

weitere Vorstellungen:  3. / 7. / 12. / 13. / 21. / 23. Februar 2020

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