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"Der Troubadour (Il trovatore)" von Giuseppe Verdi - Anhaltisches Theater Dessau

15.01.2016
Kategorien: Deutschland, News

Premiere Freitag, 22. Januar 2016, 19.30 Uhr, Anhaltisches Theater Dessau, Großes Haus // Friedensplatz 1a, 06844 Dessau-Roßlau. -----

Der melodische Reichtum der Oper reicht vom ersten bis zum letzten Takt. Unausweichliches Schicksal, Mord, Rache, Schuld und Tod – das sind Themen der ›Schwarzen Romantik‹ des frühen 19. Jahrhunderts, und sie prägen die düstere, von bedrohlichem Feuerschein erhellte Welt des Troubadour.

Der instinktsichere Maestro Verdi suchte das düstere, von unerwarteten Wendungen geprägte Drama El trovador seines spanischen Zeitgenossen García Gutiérrez aus. Eri fühlte sich von der »Neuartigkeit und Bizarrerie« des Stoffes inspiriert und konnte schließlich für das ganze Spektrum menschlicher Leidenschaften von Liebe und Eifersucht bis hin zu Hass und Verzweiflung eine Musik finden, die ihr Publikum förmlich wie der Blitz trifft. Was Verdi hier wollte, war die reine Essenz der stärksten Gefühle zu zeigen, zu denen Menschen fähig sind – übertragen in eine schier vor Kraft berstende Musik. Der melodische Reichtum des Trovatore reicht vom ersten bis zum letzten Takt der Oper.

Unausweichliches Schicksal, Mord, Rache, Schuld und Tod – das sind Themen der ›Schwarzen Romantik‹ des frühen 19. Jahrhunderts, und sie prägen die düstere, von bedrohlichem Feuerschein erhellte Welt des Troubadour. Inmitten eines fürchterlich wütenden Bürgerkriegs ringen zwei Männer – der Troubadour Manrico und Graf Luna – blind und verbissen um eine Frau, Leonora. Dass sie Marionetten der furchtbaren Rache einer anderen Frau sind, ahnen sie nicht. Für den einen ist diese Frau – Azucena – die geliebte Mutter, für den anderen eine furchterregende Hexe. Erst als Azucenas Rache ihr Ziel erreicht hat und die Katastrophe unausweichlich ist, deckt sie ein Geheimnis auf, das die verfeindeten Männer aneinander kettet: Sie sind Brüder.

Giuseppe Verdis Troubadour gehört zu den großen Opernklassikern. Berüchtigt ist er für die vier höchst anspruchsvollen Hauptpartien, am Anhaltischen Theater werden sie von Iordanka Derilova, Rita Kapfhammer, Leonardo Gramegna und Ulf Paulsen übernommen.

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Text von Salvadore Cammarano und Emmanuele Bardare

nach Antonio García Gutiérrez

Musikalische Leitung Wolfgang Kluge

Inszenierung Rebekka Stanzel

Bühnenbild und Kostüme Markus Pysall

Chor Sebastian Kennerknecht

Dramaturgie Felix Losert

Leonore, Gräfin von Sargasto KS Iordanka Derilova

Inez, deren Vertraute Cornelia Marschall / Gerit Ada Hammer

Graf Luna KS Ulf Paulsen

Ferrando, Hauptmann im Heer Lunas André Eckert Michael Tews

Azucena, eine Zigeunerin Rita Kapfhammer

Manrico, Offizier Leonardo Gramegna

Ruiz, Manricos Vertrauter/Ein Bote David Ameln / Leszek Wypchlo

Anhaltische Philharmonie

Opernchor des Anhaltischen Theaters

Extrachor des Anhaltischen Theaters

Sonntag, 31.1.2016 — 17 Uhr, Großes Haus KARTEN

Samstag, 20.2.2016 — 17 Uhr, Großes Haus KARTEN

Samstag, 12.3.2016 — 16 Uhr, Großes Haus KARTEN

Samstag, 26.3.2016 — 17 Uhr, Großes Haus KARTEN

Samstag, 16.4.2016 — 17 Uhr, Großes Haus KARTEN

Sonntag, 29.5.2016 — 17 Uhr, Großes Haus KARTEN

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