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"Der staubige Regenbogen" von Hans Henny Jahnn - Staatstheater Mainz

Premiere 14.1.2023 - 19:30 - Kleines Haus

12.01.2023

Anders als ein natürlicher Regenbogen löst sich der „staubige Regenbogen“ nicht auf; er überlagert die Erde mit einer bedrohenden, vernichtenden Schicht – mit Atomstaub. Die Achtung vor dem Leben, vor den Wohltaten der nichtvergewaltigten Schöpfung sei geschwunden, schrieb Jahnn kurz vor seinem Tode. Das zentrale Thema seines Werks, die Rettung der Kreatur vor den destruktiven Folgen des Fortschritts, ist auch in dieses Drama eingegangen.

© Andreas Etter

Die Themen des letzten Stückes von Hans Henny Jahnn sind von einer geradezu bestürzenden Aktualität: die Bedrohung des Menschen durch Atomkraftwerke, die außer Kontrolle geraten; die Überwachung der Wissenschaft durch staatliche Sicherheitsdienste; die Allianz der Geschädigten in einem Bund der Schwachen.

Inszenieren wird dieses Werk Rieke Süßkow, die auch am Berliner Ensemble und am Burgtheater Wien arbeitet.

Inszenierung: Rieke Süßkow
Bühne: Mirjam Stängl
Kostüme: Sabrina Bosshard
Musik: Philipp Christoph Mayer
Licht: Carolin Seel
Dramaturgie: Jörg Vorhaben

Jakob Chervat: Andrea Quirbach
Jeanne Chervat: Max Kurth
Elia, beider Sohn: David T. Meyer
Exzellenz Sarkis: Leandra Enders
Dr. Lambacher: Lisa Eder
Alexander Ducasse, Redakteur: Richard Zapf
Ebba Rantzow: Holger Kraft
Arran, ihr Sohn: Antonia Jungwirth
Lucie Harild, Freundin Arrans: Sabah Qalo
Tiripa: Henner Momann

25.01.2023, 1.02.2023, 10.02.2023

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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