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Demis Volpi gewinnt Erik Bruhn Preis für die beste Choreographie - Elisa Badenes und Daniel Camargo bekommen ersten Publikumspreis

08.03.2011

Den neunten Erik Bruhn Wettbewerb in Toronto haben alle drei Teilnehmer vom StuttgarterBallett mit einer der sechs begehrten Auszeichnungen verlassen: Für Little Monsters erhielt Demis Volpi den Preis für die beste neue Choreographie, die Spanierin Elisa Badenes und der Brasilianer Daniel Camargo wurden von den Gästen der Gala im Four Seasons Centre for the Performing Arts mit dem Publikumspreis ausgezeichnet.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Wettbewerbs hatten die Organisatoren am vergangenen Wochenende dem Publikum ermöglicht, unabhängig von der Jury jeweils einen eigenen Preis für die beste Tänzerin, den besten Tänzer und die beste Choreographie zu vergeben. Per SMS konnten die Zuschauer in einem kurzen Zeitfenster ihre Stimme abgeben – und nach den laut umjubelten Auftritten der beiden jungen Tänzer in "Little Monsters" und dem Don Quixote-Pas de deux kam die Entscheidung des Publikums nicht

überraschend.

Den Publikumspreis für die beste Choreographie erhielt Robert Stephen vom

National Ballet of Canada. Die Erik Bruhn Preise für die besten Tänzer gingen an Maria Baranova vom Hamburger Ballett und Joseph Gorak vom American Ballet Theatre.

Seit 1988 werden in dem nach dem verstorbenen dänischen Tanzstar und ehemaligen Direktoren des National Ballet of Canada Erik Bruhn benannten Wettbewerb ein Tänzer und eine Tänzerin ausgezeichnet. Die Teilnehmer im Alter von 18 bis 23 treten in Paaren, jeweils mit einem klassischen Pas de Deux und einem zeitgenössischen Werk, an. Letztere sind grundsätzlich Uraufführungen, unter denen ein weiterer Preis für die beste Choreographie

vergeben wird.

In der Jury saßen im Wettbewerb 2011 die Direktoren der teilnehmenden Compagnien: Karen Kain, Kevin McKenzie, John Neumeier, Reid Anderson und Silja Schandorff als Stellvertreterin von Nikolaj Hübbe.

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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