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"Cardillac" von Paul Hindemith im Oldenburgischen Staatstheater

Premiere am 22. Januar 2011 in Halle 10 auf dem Fliegerhorst

 

Merkwürdig sind die Geschichten, die sich um die sagenhaft schönen Goldschmiede­arbeiten des Künstlers Cardillac ranken: Jeder, der eines der Schmuckstücke erwirbt, bezahlt dies mit dem Leben.

Der Mörder ist der Künstler selbst, der unfähig ist, sein Genie mit der Gesellschaft zu teilen, aber auch versucht, seine Kunst vor dem Missbrauch durch den tumben Pöbel zu schützen.

 

Paul Hindemith (1895-1963) gilt als einer der bedeutendsten Wegbereiter der Musik des 20. Jahrhunderts. Cardillac dirigierte er 1928 selbst in Oldenburg, bevor er aufgrund seiner kritischen Einstellung zur NS-Regierung Deutschland verlassen musste.

 

Die Frage nach dem wahren Wert von Kunst und nach der gesellschaftlichen Verantwortung des Künstlers, beschäftigte den Komponisten sein Leben lang.

 

Oper in drei Akten nach E.T.A. Hoffmanns Novelle Das Fräulein von Scuderi, Libretto von Ferdinand Lion.

 

Musikalische Leitung: Johannes Stert;

Inszenierung: Sebastian Ukena

Bühne: Stefan Mannteuffel;

Kostüme: Veronika Lindner;

Dramaturgie: Johanna Wall

 

Mit: Mareke Freudenberg, Valerie Suty; Peter Felix Bauer, Paul Brady, Alexej Kosarev, Daniel Ohlmann, Andrey Valiguras

 

Weitere Vorstellungen: 28.1., 10.2., 22.2., 09.3.

 

 

 

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