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Berliner Opernpreis 12 – neues Konzept, mehr Einsendungen, internationaler

Mit einem neuen Konzept hat der von GASAG und Neuköllner Oper ausgelobte Berliner Opernpreis mehr Interessenten angezogen: 44 Einsendungen aus 7 Ländern beteiligen sich an dem Wettbewerb, der für einen erweiterten Musiktheaterbegriff steht: Aufgabe ist es, unter dem Thema New Deal ein etwa halbstündiges Werk zu schaffen.

Dabei können auch neue Kompositionstechniken bzw. Formen (wie Sampling oder Performance) eingesetzt werden. Ebenfalls erstmalig richtet sich die Ausschreibung auch an Kollektive und trägt damit den neuen Arbeitsweisen im Theaterbereich Rechnung.

Aus den Einsendungen hat eine fünfköpfige Jury 7 Teilnehmer ausgewählt, die zunächst in einem Workshop ihr Konzept erläutern. Am Ende dieses Workshops werden die drei Arbeiten ausgewählt, die dann mit einem Produktionsstipendium an der Neuköllner Oper erarbeitet werden. Im Sommer 2012 werden sie dann in einer Galaveranstaltung und einer Aufführungsserie am Haus der Öffentlichkeit vorgestellt.

Jury Berliner Opernpreis 2012

Barbara Burckhardt, Redakteurin THEATER HEUTE

Thomas Kraus, künstlerischer Leiter des PAZZ Performing Arts Festival Oldenburg

Simon Stockhausen, Komponist

Dagmar Wittmann (bis 2009 künstlerische Leiterin des Festivals „Arena..der jungen Künste, Erlangen)

Direktorium der Neuköllner Oper

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