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Benjamin Britten, "Ein Sommernachtstraum", Komiche Oper Berlin

Premiere 15.9 2013, 19:00 Uhr. -----

William Shakespeares tragikomisches Drama um Eifersucht im Feenreich, verwirrte Liebespärchen sowie Lust und Frust, ein großer Esel zu sein … Benjamin Brittens suggestiv-poetische Vertonung entführt in die Tiefen des Zauberwaldes unserer Seele.

Aufruhr im Feenreich: Königin Titania hat König Oberon sein Lieblingsspielzeug geklaut. Der sinnt auf Rache, verlässt sich dabei aber unklugerweise auf seinen chaotischen Helfershelfer Puck. Mit seinem Zaubermittel erwischt Puck leider zwei herumirrende Liebespaare, die sich nun in völlig verkehrter Konstellation verlieben, was zum totalen Liebesdurcheinander führt. Jetzt ist es an Puck, die Sache wieder gerade zu rücken. Und Titania soll ja auch nicht ganz ungeschoren davon kommen …

Benjamin Britten (der im November 2013 100 Jahre alt geworden wäre) wählte eines der witzigsten und gleichzeitig tiefgründigsten Werke Shakespeares als Vorlage für sein wohl beliebtestes Bühnenwerk. Die farbenreiche Instrumentierung, die poetische Musiksprache und eine originelle Besetzung (Oberon als Countertenor, Puck als Sprechrolle) führen direkt hinein in eine fantastische Zauberwelt. Mit der berühmten Handwerkerszene schuf Britten zudem eine hinreißende Opernparodie.

Oper in drei Akten (1960)

Libretto nach William Shakespeare von Benjamin Britten und Peter Pears

Deutsche Übertragung nach August Wilhelm von Schlegel eingerichtet von Ernst Roth

Musikalische Leitung

Kristiina Poska

Inszenierung

Viestur Kairish

Bühnenbild und Kostüme

Ieva Jurjāne

Dramaturgie

Johanna Wall

Kinderchor

Dagmar Fiebach

Lichtdesign

Diego Leetz

Besetzung

Oberon, König der Elfen

David DQ Lee

Titania

Nicole Chevalier

Puck, ein Elf

Gundars Āboliņš

Theseus

Alexey Antonov

Hippolyta

Christiane Oertel

Lysander

Tansel Akzeybek

Demetrius

Günter Papendell

Hermia

Annelie Sophie Müller

Helena

Adela Zaharia

Zettel

Stefan Sevenich

Peter Squenz

Jens Larsen

Flaut

Peter Renz

Schnock

Hans-Martin Nau

Schnauz

Máté Gál

Schlucker

Bernhard Hansky

Kostenlose Werkeinführung 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Foyer (außer bei Premieren und Sonderveranstaltungen).

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