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August Strindberg, "Fräulein Julie" - Theater in der Josefstadt Wien

Premiere 6. Oktober 2015, 19.30 Uhr. -----

"Oh, ich hasse und verabscheue Sie; zwischen uns ist Blut! Ich verfluche die Stunde, da ich Ihnen begegnete; ich verfluche den Augenblick, da meine Mutter mich empfing!" Fräulein Julie

"Fräulein Julies Geschick habe ich mit einer ganzen Reihe von Faktoren begründet: mit der Grundlage der Mutter, der falschen Erziehung des Mädchens durch den Vater, dem eigenen Naturell, mehr noch mit der Feststimmung in der Mittsommernacht, der Abwesenheit des Vaters, der Beschäftigung mit den Tieren, den aufreizenden Einfluss des Tanzes, dem Dämmerlicht der Nacht, der starken, aphrodisischen Wirkung der Blumen, und schließlich dem Zufall, der die beiden in einem entlegenen Zimmer zusammentreibt, dazu kommt die Zudringlichkeit des erregten Mannes.

Das Problem des Aufstiegs und Falls, des Höheren und Niedrigeren, des Besseren oder Minderwertigeren, von Mann und Frau ist, war und wird von bleibendem Interesse sein."

August Strindberg, Vorwort zur Erstausgabe

Regie

Anna Bergmann

Bühnenbild

Katharina Faltner

Kostüme

Lane Schäfer

Musik

Hannes Gwisdek

Choreografie

Jerôme Knols

Fräulein Julie

Sona MacDonald

Jean

Florian Teichtmeister

Kristine

Bea Brocks

Vogel (Sänger)

Jan Plewka

Nebelkrähe

Diana Nebelkrähe

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