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Aristophanes, DIE VÖGEL, Mainfranken Theater Würzburg

Premiere: 23. April 2011 | 19.30 Uhr | Großes Haus. -----

Peisétairos („Ratefreund“) und Euelpídes („Hoffegut“) verlassen Athen. Sie sind auf der Suche nach einem Ort, wo sie der Korruption und den Schmarotzern ihrer Heimatstadt entkommen können.

Auch wollen sie sich dem Wirken des in ihren Augen korrumpierten Göttervaters Zeus entziehen. So begeben sie sich zwischen Himmel und Erde, zwischen Menschen und Götter und treffen auf das Volk der Vögel. Gemeinsam gründen sie die Stadt „Wolkenkuckucksheim.“ Sie sind überzeugt, damit die ursprünglich gewollte Weltordnung hergestellt zu haben, die den Vögeln den Vorrang vor Menschen und Göttern einräumt.

Die Inszenierung belässt die Handlung bewusst in der antiken Sphäre, obwohl sich Parallelen im aktuellen Zeitgeschehen geradezu aufdrängen. Die Dramatiker des klassischen Athen haben es in meisterhafter Weise verstanden, selbst die ernstesten Bedrängnisse ihrer Zeit im heiteren Gewand der Komödie auf die Bühne zu bringen. Das Publikum wusste nur zu gut, dass es damit nicht allein zum Lachen, sondern auch zur Nachdenklichkeit gebracht werden sollte. In dieser Tradition sieht sich die Aufführung der Vögel des Aristophanes im Mainfranken Theater Würzburg.

Aristophanes brachte seine Komödie 414 v. Ch. in Athen zur Aufführung. Auf unterhaltsame Weise kritisiert er darin die Leichtgläubigkeit seiner Mitbürger gegenüber Demagogen, die Athen zu jener Zeit aus persönlichem Machtstreben innen- und außenpolitisch in eine schwere Krise geführt haben.

Inszenierung: Bernhard Stengele

Bühne, Kostüme und Masken: Marianne Hollenstein

Musikalische Leitung Tobias Schirmer

Dramaturgie: Ulrich Sinn

Peisétairos: Max De Nil

Euelpídes: Rainer Appel

Vogelsklave: Klaus Müller-Beck

Wiedehopf: Christian Taubenheim

Nachtigall: Anne Diemer

Priester: Georg Zeies

Poet: Philipp Reinheimer

Wahrsager Klaus Müller-Beck

Geometer: Georg Zeies

Kommissar: Philipp Reinheimer

Gesetzeshändler: Klaus Müller-Beck

Ökonom: Georg Zeies

Wächter: Issaka Zoungrana

Iris: Anne Diemer

Herold: Issaka Zoungrana

Prometheus: Christian Taubenheim

Poseidon: Georg Zeies

Herakles: Philipp Reinheimer

Triballos: Klaus Müller-Beck

Basileia: Anne Diemer

Chorführer: Anna Sjöström

Chor: Bürgerchor

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