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"Adolf Hitler: Mein Kampf, Band 1&2" von Rimini Protokoll - Nationaltheater Mannheim

Premiere am 13. November 2015, 19.30 Uhr, Schauspielhaus. -----

Bis heute gilt Hitlers Hetzschrift als schlecht geschriebenes und wirres Traktat, das jahrzehntelang durch Politik und Justiz mit der Aura eines »verbotenen Buches« versehen wurde − und dadurch begehrlich bleibt. Ab 1. Januar 2016 enden die vom Freistaat Bayern verwalteten Nutzungsrechte an Mein Kampf und die Frage wird aufgeregt diskutiert, ob das Buch dann neu publiziert und verkauft werden darf.

 

Was in Deutschland bislang nur antiquarisch erhältlich gewesen ist, kann jedoch bereits jetzt schon im Internet problemlos heruntergeladen werden und hat in vielen Ländern dieser Erde einen stabilen Absatzmarkt.

 

Rimini Protokoll begibt sich zusammen mit dem Nationaltheater Mannheim und anderen auf Spurensuche nach diesem Buch in universitären »Giftschränken«, auf heimischen Dachböden und auf ausländischen Flohmärkten.

 

Was ist mit den 12 Millionen Exemplaren von Mein Kampf nach 1945 in Deutschland geschehen? Wer hat das Buch gelesen, wer würde es heute lesen wollen? Wo liegt die Gefahr? Die Recherchen zu Mein Kampf haben begonnen, um mehr zu erfahren über seine Entstehungsgeschichte und seinen Inhalt sowie seinen Mythos und seinen geschichtspolitischen Zündstoff bis in die Gegenwart.

 

Eine Produktion von Kunstfest Weimar, Deutsches Nationaltheater Weimar und Rimini Apparat in Koproduktion mit Münchner Kammerspiele, Nationaltheater Mannheim, steirischer herbst festival Graz, Gessnerallee Zürich und HAU Hebbel am Ufer. In Zusammenarbeit mit dem Schauspielhaus Graz und mit freundlicher Unterstützung durch das Düsseldorfer Schauspielhaus.

 

Text und Inszenierung Helgard Haug / Daniel Wetzel -

Dramaturgie / Recherche Sebastian Brünger -

Bühne / Video Marc Jungreithmeier, Grit Schuster - Musik Volkan Terror -

Technische Direktion / Licht Andreas Mihan

 

mit Sibylla Flügge, Anna Gilsbach, Matthias Hageböck, Alon Kraus, Christian Spremberg, Volkan Terror

 

nächste Vorstellung: 14. November

 

Gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten.

 

www.nationaltheater-mannheim.de; Kartentelefon: 0621 – 16 80 150

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