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ZELLULOID 1 – "Das grosse Fressen" von Marco Ferreri - Theaterhaus Jena

Premiere: 6. November 2008, 20:00 Uhr, Malsaal

Körper + Völlerei: Vier Männer fressen sich buchstäblich zu Tode. Sie treffen sich in einer alten Villa, kochen gemeinsam, essen, fressen, verlustieren sich mit Prostituierten, ohne je das Essen zu vernachlässigen.

Bis der Körper nicht mehr mitmacht, die Verdauung streikt, das Herz aussetzt und einer nach dem anderen stirbt. Marco Ferreris Kultfilm von 1973 ist eine groteske Gesellschaftskritik über die Maßlosigkeit des Verlangens.

Eike Hannemann, der im letzten Jahr mit großem Erfolg Joey Goebels Debütroman »FREAKS« im Kassablanca inszeniert hat, wird sich dieser Fressorgie mit dem Format des Live-Hörspiels nähern. Sein Anspruch: keinerlei Lebensmittel auf der Bühne zu verwenden. Klappe, die erste, für einen außergewöhnlichen Augen- und Ohrenschmaus.

Mit: Julian Hackenberg, Ralph Jung Regie: Eike Hannemann Bühne und Kostüme: Matthias Koch Dramaturgie: Christin Bahnert

Die nächsten Vorstellungen: 7., 13., 19., 20., 27. November 2008

ZELLULOID

Körper + Film: Dreimal wird diese Spielzeit im Malsaal ein Filmstoff der Ausgangspunkt für die Inszenierung von schrägen Geschichten zum Thema KÖRPER in ungewöhnlichen Formaten sein.

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