Die virtuos-turbulente Spieloper von Albert Lortzing feiert am Samstag, 8. April,
19.30 Uhr im Theater am Goetheplatz Premiere.
Seit einiger Zeit ist eine beginnende Lortzing-Renaissance auf deutschen Bühnen zu beobachten. Fast 170 Jahre ist es her, dass Albert Lortzing – der stets auch sein eigener Librettist war – eine Oper über die salbungsvoll-groteske Selbstüberschätzung eines Stadtoberhauptes schrieb und zeigte, wie sich daraus aufs Trefflichste komödiantische Funken schlagen lassen.
Heute würde man es wohl Industriespionage nennen, was der russische Zar Peter der Große im Jahre 1698 da auf der Schiffswerft zu Saardam trieb.
Politik, Geltungssucht und Liebe gehen eine explosive Mischung ein, aus der Albert Lortzing ein musiktheatralisches Meisterwerk schuf.
Unter der musikalischen Leitung von Florian Ludwig singen Loren Lang (Peter I.,
Zar von Russland), Benjamin Bruns (Peter Iwanow), Karsten Küsters(van Bett,
Bürgermeister von Saardam), Nadine Lehner (Marie), Kristjan Moisnik (Admiral
Lefort), Karl Huml (Lord Syndham), Mihai Zamfir (Marquis von Chateauneuf),
Katherine Stone (Witwe Browe), Wolfgang von Borries (Ein Offizier), Achim
Rikus (Ein Ratsdiener)
Anthony Pilavachi, der zuletzt Lohengrin inszenierte, kehrt mit