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„Woyzeck“ nach Georg Büchner - Landestheater Detmold

16.04.2024

Mit Haareschneiden bessert der einfache Soldat Woyzeck seinen mageren Sold auf. Sogar seinen eigenen Körper stellt er für wissenschaftliche Experimente zur Verfügung, um für seine Geliebte Marie und ihr gemeinsames Kind zu sorgen, bis kaum noch etwas von ihm übrig bleibt und ihm jegliches Menschsein ausgetrieben wird.

© Marc Lontzek

Als Marie dem schneidigen Tambourmajor verfällt, gibt es für die naive und ausgebeutete Kreatur Woyzeck kein Halten mehr. Das Opfer wird zum Täter und der schwindelnde Abgrund reißt ihn — und was er liebt — mit sich fort.

Mit Woyzeck hat der erst 23-jährige angehende Mediziner Georg Büchner einen sozialrevolutionären und radikalen Text geschrieben, der unvollendet blieb. Regisseur Benedikt Grubel hat für das Landestheater Detmold aus Büchners Fragment eine eigene Fassung für vier Spieler*innen erarbeitet, die den Mord an Marie als unvermeidbares Figurenschicksal infrage stellt und die moralische Zurechnungsfähigkeit Woyzecks neu beleuchtet.

 in einer Textfassung von Regisseur Benedikt Grubel

    Inszenierung Benedikt Grubel
    Bühne / Kostüm Mari-Liis Tigasson
    Dramaturgie Philip Krückemeier
    Maske Kerstin Steinke
    Licht & Ton Patrick Engelke Benjamin Schroer Antonia Pasch Nils Lange Dirk Pysall
     
    mit Banar Fadil Magdalena Weiß Anne-Kristin Schiffmann Jan-Niklas Shadan Mavigök

Weitere Termine: 22.04. / 26.04. / 29.04. / 02.05. / 03.05. / 04.05. / 06.05. / 10.05. / 11.05. / 13.05. /
14.05. / 24.05. / 20.06. / 21.06

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