So greifen die Gerüchte immer weiter um sich und kosten beinahe das Leben der schönen, jungen, ehrlich liebenden Hero, die kurz vor der Hochzeit mit Claudio steht.
Immer wieder die Liebe! Immer wieder die Unmöglichkeit! Was ist das, die Liebe? Ein Gefühl? Eine Projektion? Ein Erkennen im Anderen? Ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang ist die Liebe allemal. Welchen Sinn hat es, sein Leben auf ein solch unbeständiges Gefühl zu setzen? Malte Kreutzfeldt, nach acht Shakespeare-Inszenierungen ein erfahrener Kenner dieses größten aller Theaterautoren, inszeniert die Komödie um Irrungen und Wirrungen als federleichtes Sommerspiel im martini-Park. Nach mehreren Arbeiten an den Staatstheatern in Darmstadt, Nürnberg und Mainz, am Schauspiel Kiel sowie in Stuttgart und Chemnitz wurde Malte Kreutzfeldt im vergangenen Jahr zu den Autorentheatertagen an das Deutsche Theater Berlin eingeladen und stellt sich nun zum ersten Mal in Augsburg vor.
Inszenierung & Bühne Malte Kreutzfeldt
Kostüme Christine Hielscher
Dramaturgie Sabeth Braun
Leonato, ein Edelmann Gerald Fiedler
Hero, seine Tochter Karoline Stegemann
Beatrice Katja Sieder
Don Pedro, ein General Patrick Rupar
Don John, sein Bruder Sebastian Baumgart
Claudio, ein Graf Daniel Schmidt
Benedikt Andrej Kaminsky
Konrad, der Gehilfe Don Johns Kai Windhövel
Margarethe, die Exfrau Konrads und Kammerzofe Heros Natalie Hünig
Seacoal Ute Fiedler
Dogberry Roman Pertl
5.6.2018 19:30 | martini-Park
9.6.2018 19:30 | martini-Park
13.6.2018 19:30 | martini-Park
17.6.2018 18:00 | martini-Park
Bild: William Shakespeare
"Viel Lärm um nichts", Komödie von William Shakespeare, Theater Augsburg
Premiere 2.6.2018, 19:30 | martini-Park
26.05.2018
Im Mittelpunkt dieser Komödie des großen Menschenkenners William Shakespeare steht eine Wette: Benedikt und Beatrice, die sich seit Jahren in ewigen Scharmützeln und Wortgefechten bekriegen, werden am Ende als Liebespaar die Bühne verlassen. Unmöglich? Nicht für Claudio, Leonato und Don Pedro! Einige geschickt gestreute Gerüchte reichen schon, um sicher geglaubte Meinungen ins Wanken zu bringen. Doch »Fake-News« entwickeln schnell eine eigene Dynamik, das ist auch 400 Jahre nach Shakespeare eine erstaunlich aktuelle Erkenntnis.

