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VERGESSENE UND VERBOTENE THEATERSTÜCKE DER DDR DIE SCHLACHT/TRAKTOR von Heiner Müller - Berliner Ensemble

11.10.2014

DDR-Dramatik 17: Lesung am Samstag, 18. Oktober 2014, 19.30 Uhr auf der Probebühne des BE. -----

Nachdem die Regisseure Manfred Karge und Matthias Langhoff die dramatische Szene „Das Laken oder Die unbefleckte Empfängnis“ von Heiner Müller als Ouvertüre zu ihrem legendären Spektakel in der Volksbühne inszeniert hatten, entschloss sich Müller die Szenenfolge „Die Schlacht“, die er seit langem konzipiert hatte, niederzuschreiben.

1975, ein Jahr später, inszenierten Karge/Langhoff die Uraufführung des Stückes. Es folgten scharfe Angriffe von Seiten der Kulturpolitik und der Presse, aber „Die Schlacht“ lief neun Jahre mit großem Erfolg am Luxemburg-Platz. Das Stück „Traktor“ von Heiner Müller wurde in den ersten Jahren zusammen mit „Die Schlacht“ gezeigt.

Das Gastspiel mit der Inszenierung zur Fete de l’Humanité in Paris (im Jahre 1977) kann man als den internationalen Durchbruch des Dramatikers bezeichnen.

Es lesen: Claudia Burckhardt, Ursula Höpfner-Tabori, Karla Sengteller;

Stephan Schäfer, Marko Schmidt, Martin Schneider, Veit Schubert, Thomas Wittmann

Leitung: Manfred Karge, Hermann Wündrich

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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