Premiere 21.10.2007, 19:30 Uhr , Theater unter Tage
Gospodin klinkt sich aus, aus dem System. Nachdem Greenpeace ihm sein Lama weggenommen hat, seine Freundin mit der einzigen Matratze ausgezogen ist und sein verliehener Fernseher endgültig zerstört ist, versucht er nach einem strengen anti-kapitalistischen Dogma zu leben: Kein Geld, kein Besitz!
Zunächst zeigt niemand Verständnis für seine neue Lebensform. Als er jedoch wider Willen zu einer Tasche voll Geld kommt, interessiert sich nicht nur seine Freundin wieder für Gospodin, sondern auch die Polizei.
Philipp Löhle beschreibt in "Genannt Gospodin" unsere globalisierte, kapitalistische Gegenwart aus der Sicht eines Verweigerers. Ohne Sarkasmus, aber mit viel skurrilem Witz.
Für „Genannt Gospodin“ erhielt Philipp Löhle beim Berliner Theatertreffen 07 den Werkauftrag des Stückemarktes.