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Uraufführung: WUNDERLAND von Gesine Danckwart im Nationaltheater Mannheim

Premiere am 25. Januar 2013, 20.00 Uhr, Studio. -----

WUNDERLAND von Gesine Danckwart ist ein Auftragswerk für die Frankfurter Positionen, die 2013 unter dem Motto »An der Grenze – Über die Zukunft der Moderne« stehen und »Ausprägungen spezifisch moderner Grenzverschiebungen unserer westlichen Zivilisation in einem Treibhausklima beschleunigter Dynamik näher beleuchten.«

Gesine Danckwart hatte für Mannheim schon das Straßenbahnprojekt Müller fährt, das Hafen- und das Schifffahrtsprojekt Und die Welt steht still, kill the katz und den gegenwartsarchäologischen Rundgang Wilhelm, Turley und die Mannheimer inszeniert. Diesmal hat sie ein Stück für Mannheim geschrieben.

»Sinn ist der Trost der Schwachen allein es wäre so schön und ohne geht es auch nicht. Die mit einer guten Technik kommen besser durchs Leben. In der pragmatischen Welt der Nachideologien blühen die Überlebensentwürfe einer neuen Ehre und Moral, Consumer Hedonismus oder lebenstotale Antworten, die so schön komplett immer mal wieder in Religion und Fundamentalismus zu finden sind. Ein paar Figuren erfinden sich neu. Nein, das ist jetzt kein Spaß, das sind Wir und Ich und der Rest ist unten oder draußen oder zählt sowieso nicht. Kannst du mein Steigbügel sein zum Glück?« (Gesine Danckwart)

Inszenierung: Cilli Drexel

Bühne: Timo von Kriegstein

Kostüme: Marcela Snaselova

Dramaturgie: Katharina Blumenkamp

mit Katharina Hauter, Michaela Klamminger; Martin Aselmann, Klaus Rodewald

Ein Werkauftrag für die Frankfurter Positionen 2013 – eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung

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