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Uraufführung: "Schwanengesang", Tanztheater von Annett Göhre, i-camp/neues theater münchen.

Premiere 26. Juni 2014, 20:30 Uhr, Entenbachstr. 37, 81541 München. -----

Eine Geschichte über vergebliche Wünsche, orthopädische Glanzleistungen, aber auch über die

poetische Kraft des Tanzes. Vielgestaltige Seelenlandschaften resümiert dieses Tanztheater, so dass das Bild einer zerrissenen Persönlichkeit entsteht, deren Leben im Hier und Jetzt nach Verortung sucht.

Schwanengesang ist der Lebensbericht einer Bühnentänzerin, die nicht mehr tanzt. Sich selbst tritt sie mit Ernst, aber auch spöttisch und selbstironisch gegenüber. Tanzen ist für sie etwas, das sich nicht

simulieren lässt. Wer wirklich tanzt, kann sich nicht verstellen.

Die Choreografin inszeniert sich hier in zahlreichen autobiografischen Aussagen in doppeltem Sinne selbst. Der Körper wird zum Ort einer offenen Montage unterschiedlicher Selbstbilder, die auf kein

endgültiges Ziel ausgerichtet sind. Was sie sagt, hängt davon ab, was sie tanzt. Wie sie es tanzt,

hängt davon ab, wie sie es sagt.

239.200 Tendus – ein störungsanfälliger Balanceakt zwischen Vergangenheit und Zukunft. Dabei

entwickelt sich die Protagonistin im Laufe des Stückes nicht spontan zu etwas, sondern wird von dem

eingeholt, was sie bereits gewesen ist.

Inszenierung und Choreographie:

Annett Göhre

Bühne und Kostüme: Annett Göhre, Jan Adamiak

Produktionsdramaturgie: Jan Adamiak

Lichtdesign: Rainer Ludwig

Tänzerin: Annett Göhre

Musik:

Ausschnitte aus "Schwanensee" von P.I. Tschaikowsky, "Nacht und Träume" von Franz Schubert u. a.

Weitere Vorstellungen: 28. / 29. Juni, jeweils 20:30 Uhr

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