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Uraufführung: ROMMEL – EIN DEUTSCHER GENERAL von Michael Sommer und Stephan Suschke im Theater Ulm

19.01.2012

Premiere 26. Januar 2012, um 20 Uhr im Großen Haus. -----

Am 14. Oktober 1944 um 12 Uhr fahren zwei Generäle vor dem Haus Wippinger Steige 13 in Herrlingen vor. Wenig später ist Generalfeldmarschall Erwin Rommel tot. Was war geschehen?

Der frühere Lieblingsgeneral des „Führers“ war beim Diktator in Ungnade gefallen, weil sein

Name bei Vernehmungen der Verschwörer des Stauffenberg-Attentats auftauchte. Das Perfide: Rommel wird vor die Wahl gestellt, sich selbst zu töten oder vor den Volksgerichtshof gestellt zu werden. Es wird ihm versprochen, dass seiner Familie nichts geschieht, wenn er sich für die

erste Variante entscheidet...

Es ist kein Zufall, dass sich ein Mythos um Rommel rankt, der die vermeintlich „saubere“ Wehrmacht verkörperte – den braven schwäbischen Soldaten, der nur seine Pflicht tat und von Hitler zum Selbstmord gezwungen wurde. Zerrissen zwischen Loyalität gegenüber dem Diktator und der Einsicht in die Unmenschlichkeit des Systems steht Rommel stellvertretend für die meisten Deutschen während der Nazi-Diktatur.

MIT Christel Mayr, Ulla Willick; Karl Heinz Glaser, Fabian Gröver, Gunther Nickles, Max

Rechtsteiner a.G., Wilhelm Schlotterer

INSZENIERUNG Stephan Suschke

BÜHNE & KOSTÜME Momme Röhrbein

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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