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Uraufführung: "Neues Glück mit totem Model" von Rebekka Kricheldorf in Dresden

13.12.2007

Premiere 20.12.2007 um 20.00 Uhr, neubau im Kleinen Haus

Die Geburt dieses Staates geschah am Tag Null. Hier existiert der Glaube nur noch als Hoffen auf eine Chance zur grenzenlosen Selbstverwirklichung: Eine utopische Gesellschaft hat die Gewährleistung der Werte Freiheit und Gleichheit getrennt.

Es gibt keine Klassen, keine Privilegien, keine Einkommensunterschiede. Staatsoberhaupt ist »Die Stimme«, ein dubioser Zentralrechner, der zugunsten der größtmöglichen Demokratie abwechselnd mit der Stimme von Männern, Frauen und Kindern spricht. Jedes Jahr am 24.12., findet eine Lotterie statt, an der sich jeder Bürger vom 6. bis zum 99. Lebensjahr beteiligen darf. Die Lotterie wird im nationalen Fernsehen übertragen und vom Zentralrechner gesteuert. Als Gewinn winkt die absolute Freiheit. Dem Gewinner ist ab jetzt alles erlaubt, und was er auch will oder tut, er bleibt vollkommen straffrei, egal, ob er Morde begeht, Reichtum anhäuft etc. Die Hoffnung, die jeden am Leben erhält, ist die Chance, bei der Lotterie zu gewinnen.

Ein Mann gewinnt...

Rebekka Kricheldorf ist 1974 in Freiburg geboren, hat »Szenisches Schreiben« an der UdK Berlin studiert und Stücke für verschiedene Theater geschrieben, u. a. das Staatstheater Stuttgart, das Theater Neumarkt in Zürich und das Nationaltheater Mannheim, an dem sie 2004 auch Hausautorin war. Sie lebt und arbeitet in Berlin.

Koproduktion mit dem Theaterhaus Jena

Regie: Markus Heinzelmann

Bühne und Kostüme: Petra Schlüter-Wilke

Dramaturgie: Martin Wigger

Zoe Hutmacher

Karina Plachetka

Björn Gabriel

Gunnar Titzmann

Komparserie des Staatsschauspiels

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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