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Uraufführung: »Die Nutzniesser — ›Arisierung‹ in Göttingen« von Gesine Schmidt im Deutschesn Theater in Göttingen

07.01.2017

Premiere am Sa, den 14. Januar 2017 um 19.45 Uhr | DT— 1. -----

Unmittelbar nach der Machtübernahme 1933 begannen die Nationalsozialisten mit der Diskriminierung

der jüdischen Bevölkerung in Deutschland. Am Anfang standen Boykott-Aufrufe für Geschäfte mit jüdischen Besitzern, Juden im Öffentlichen Dienst wurden entlassen, Berufsverbote wurden ausgesprochen.

Ziel der Aktion war es, durch Existenzvernichtung möglichst viele Juden zu bewegen, Deutschland zu verlassen. Sie verkauften Immobilien, Betriebe, Geschäfte, aber auch Schmuck und Kunst, häufig weit unter dem realen Wert, denn die Käufer saßen bei den Verhandlungen am längeren Hebel. Ein gewaltiges Geschäft, sowohl für den Nazistaat als auch für viele deutsche Privatleute.

Das Deutsche Theater Göttingen hat die Berliner Autorin Gesine Schmidt beauftragt, ein Stück über die ›Arisierung‹ in Göttingen zu schreiben. Marcus Lobbes, der bereits »Information wants to be free« und »Die lächerliche Finsternis« in Göttingen inszenierte, bringt das Stück auf die große Bühne.

Regie Marcus Lobbes

Bühne und Kostüme Pia Maria Mackert

Dramaturgie Sara Örtel

Mit

Benedikt Kauff, Benjamin Kempf, Frederik Schmid, Moritz Schulze, Katharina Uhland

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