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Uraufführung: "C’est la vie" - Eine Revue von Peter Turrini - Theater in der Josefstadt Wien

Premiere Mittwoch, 17. September 2014, 19.30 Uhr. -----

Das Schönste am Theater ist, daß man immer wieder alles neu erfinden kann. Am Theater kann man alles behaupten, es muß nur interessant weitergehen.

Eine verlebte, laszive, geschminkte, ältere Frau tritt auf und sagt, sie sei eine Hure, leider blieben in letzter Zeit die Freier aus. Interessant, denkt sich das Publikum, und wie geht die Sache weiter? Die alte Hure wischt sich die Schminke aus dem Gesicht, legt sich einen Schleier um den Kopf, sagt, sie sei die Mutter Teresa und sie hätte gerade den Friedensnobelpreis bekommen. Das Publikum ist keineswegs empört, es will nur wissen, was jetzt kommt. Fährt sie nach Stockholm oder geht sie wieder zurück auf den Strich? Im Theater ist alles möglich, besonders das Gegenteil. Es ist in keine Ordnung zu bringen.

(Auszug aus “C’est la vie”)

Peter Turrini wird 70! Seit Antritt der Direktion Föttinger mit Turrinis “Mein Nestroy” ist der große österreichische Dichter fixer literarisch-dramatischer Partner der Josefstadt. Zu seinem runden Geburtstag beschenkt „Hausautor“ Peter Turrini die Josefstadt mit einem neuen Stück. In dieser „Revue“ werden autobiografisch die bisher sieben Jahrzehnte seines Dramatikerlebens nachvollzogen, offen gelegt und über die Liebe sinniert. Nach der viel beachteten deutschsprachigen Erstaufführung von „Speed“ ist es die zweite Zusammenarbeit von Stephanie Mohr (Regie) und Wolfgang Schlögl (Musik).

Regie Stephanie Mohr

Bühnenbild Miriam Busch

Kostüme Alfred Mayerhofer

Musik, musikalische Leitung Wolfgang Schlögl

Mit

Hilde Dalik

Thomas Mraz

Alexander Pschill

Erich Schleyer

Susanna Wiegand

Wolfgang Schlögl (Musiker)

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Herausgeber des Beitrags: theaterkompass.de

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